Österreichisches Taubbblindenzentrum Wr. Neustadt:

Prokop und Votruba eröffneten neue Therapiewerkstätte

St.Pölten (NLK) - Das Österreichische Taubblindenzentrum in Wiener Neustadt hat eine neue Therapiewerkstätte, die heute von Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und Landesrätin Traude Votruba eröffnet wurde. Die neue Werkstätte wurde in einer Bauzeit von eineinhalb Jahren errichtet und kostete fünf Millionen Schilling. Das Land steuerte 1,3 Millionen Schilling und ein zinsenfreies Darlehen von 650.000 Schilling bei. Derzeit werden in Wiener Neustadt 12 junge Frauen aus Wien, Niederösterreich und Kärnten rund um die Uhr betreut. Je nach Begabung wird ihnen die Gebärdensprache, die Blindenschrift, die Tastsprache und die Lautsprache vermittelt. In der Therapiewerkstätte erlernen sie handwerkliche Fertigkeiten wie Stricken, Spinnen und Knüpfen. Das Österreichische Taubblindenzentrum wurde im März 1987 von Eltern taubblinder Kinder und Fachleuten gegründet. Das Zentrum ist eine zentrale Einrichtung für alle taubblinden, hör- und sehbehinderten Menschen aus ganz Österreich.

Landeshauptmannstellvertreterin Prokop erklärte, das Land lege in seiner Sozialpolitik großes Augenmerk auf Menschen mit besonderen Bedürfnissen. So habe das Behindertenbudget in den achtziger Jahren noch 49 Millionen Schilling betragen, für das nächste Jahr seien bereits 1,6 Milliarden Schilling vorgesehen. Landesrätin Traude Votruba betonte, Niederösterreichs Ziel sei es, Menschen mit besonderen Bedürfnissen bestmöglich zu unterstützen. Deshalb sei Niederösterreich auch bei der Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Kindergärten und Schulen vorbildlich.

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