Blochberger begrüßt Bio-Diesel-Vorstoß Molterers

Vorteile für Umwelt, Landwirtschaft und Regionen

St.Pölten (NLK) - Agrar-Landesrat Franz Blochberger begrüßt den Vorschlag von Landwirtschaftsminister Mag. Wilhelm Molterer, in Österreich Benzin und Diesel zwei Prozent Biosprit beizumengen. Dies wäre der richtige Weg zu einer Einbeziehung erneuerbarer Energieträger und in eine wirklich zukunftsorientierte Steuerreform für das dritte Jahrtausend. Österreich könnte mit einem solchen Schritt abermals europaweit Vorreiter in Energie- und Umweltfragen werden.

Für Blochberger liegen die Vorteile einer Beimengung von Biosprit klar auf der Hand: erstens würden dadurch tausende Arbeitsplätze geschaffen, zweitens käme dies der Umwelt durch die Reduktion von Luftschadstoffen zugute, drittens würden durch den Beschäftigungseffekt die Regionen gestärkt und viertens würde der Kaufkraftabfluß in ölfördernde Staaten verringert. "Die sinnvolle Verwendung von unproduktiven Brachflächen für den Ölsaatenanbau wäre ebenfalls sichergestellt. Eine Nichteinbeziehung der erneuerbaren Energieträger in eine Steuerreform wäre für mich eine herbe Enttäuschung", so der Landesrat.

Lob zollt Blochberger auch den ökologischen Steuerplänen von Finanzminister Rudolf Edlinger. Mit der geplanten Ökologisierung des Steuersystems werde nun endlich der richtige Weg eingeschlagen. Allerdings sei das, was Edlinger vorgeschlagen habe, noch zu wenig ausgegoren, Details müßten in Bälde vorgelegt werden.

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