Rotes Kreuz/Honduras Honduras: Rotkreuz-Team versorgt 60.000 Menschen mit Trinkwasser. Die Stadt Wien stellt zwei Millionen Schilling zu Verfügung.

Wien (ÖRK) - Die Emergency Response Unit (ERU) des Österreichische Roten Kreuzes, die nach der verheerenden Wirbelsturmkatastrophe nach Honduras entsandt wurde, hat mit der Versorgung von 60.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser begonnen. Einsatzgebiet ist Choluteca, südlich von Tegucigalpa, der Hauptstadt Honduras.

"In erster Linie", so Günter Stummer, Einsatzleiter der fünfköpfigen österreichischen Rotkreuz-Mannschaft, "werden wir das Krankenhaus von Choluteca und die 55.000 Flüchtlinge, die durch die Schlammlawinen ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben, mit Wasser versorgen. Über 5000 Häuser wurden komplett zerstört". Die Rotkreuz-Mannschaft und das notwendige Material wurden mit Hubschraubern ins Einsatzgebiet geflogen und hat sofort mit der Produktion von Trinkwasser begonnen.

In enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Roten Kreuz werden täglich bis zu 4550.000 Liter Wasser ausgegeben. "Die Menschen sind auf unsere
Hilfe angewiesen. Wir sind buchstäblich in der letzten Minute gekommen, bevor Seuchen ausgebrochen sind", sagt Stummer.

Unterdessen hat auch die Stadt Wien zwei Millionen Schilling dem Roten Kreuz zur Verfügung gestellt.

Das Österreichische Rote Kreuz ersucht weiterhin um Spenden auf das PSK-Konto 2.345.000, Kennwort "Wirbelsturm".

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18. November 1998
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