Machtkämpfe bei geplanter Erzeugergemeinschaft für Schafe und Ziegen

Liberale für Einbindung des niederösterreichischen Zuchtverbandes

St. Pölten (OTS) - Die Planung einer österreichweiten Erzeugergemeinschaft für Schafe und Ziegen läuft bereits auf Hochtouren. Allerdings sollen nicht alle Zuchtverbände eingebunden werden. "Der niederösterreichische Verband,vetreten durch den Obmann Dir. ÖR Krenthaler soll nicht in den Entwicklungsprozeß eingebunden werden", so der Agrarsprecher des Liberalen Forums NÖ, Ing. Rudolf Reisenberger. Während die anderen Bundesländerverbände den überarbeiteten Entwurf zur mehrwöchigen Einsicht und Korrektur bekommen haben, soll der NÖ Verband vor vollendete Tatsachen gestellt werden. "Dabei ist es gerade Dir. Krenthaler gewesen, der durch lautstarkes urgieren den ungeeigneten ersten Entwurf verhindert hat, der die Bauern viel Geld gekostet hätte", so Reisenberger.

"Es kann nicht sein, daß gerade der gut geführte und äußerst erfolgreiche NÖ-verband aus der Konzeption ausgeschlossen wird, nur weil der rührige Obmann Krenthaler nicht immer politisch vorgegebene Kammermeinungen vertritt", sagt er liberale Landwirtschaftssprecher. "Kompetenzstreitereien sind hintanzuhalten, wenn es um massive Interessen der NÖ Schaf- und Ziegenbauern geht" Schließlich dient die Erzeugergemeinschaft allen beteiligten Landwirten, vor allem im Agrarkernland Niederösterreich", so Reisenberger.

Das Liberale Forum Niederösterreich fordert daher die Landwirtschaftskammer auf, den NÖ Landeszuchtverband für Schafe und Ziegen aktiv in die Beratungen der geplanten EZG einzubinden.

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Ing. Rudolf Reisenberger
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Liberales Forum NÖ

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