Mikl-Leitner warnt vor unzumutbaren Hürden für Vereine

Freiwilligkeit darf nicht zu einer Strafe werden

Niederösterreich, 18.11.1998(NÖI) Vor einem "neuerlichen Versuch, die Arbeit der Vereine zu verbürokratisieren" warnte
heute VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner im Zusammenhang mit den Diskussionen im Justizministerium bezüglich eines neuen Vereinsrechtes. "Ein überreglementiertes Vereinsrecht geht voll zu Lasten der tausenden Freiwilligen, die sich ehrenamtlich in den Dienst der Gesellschaft stellen", kündigt die VP-Managerin Widerstände aus Niederösterreich an.****

Es sei jedenfalls nicht zu akzeptieren, daß regelmäßig -offenbar nach dem Motto "Steter Tropfen höhlt den Stein" -Vorschläge kommen, die das Leben von gemeinnützigen Vereinen massiv erschweren. "Es kann doch nicht sein, daß diejenigen, die freiwillig und ehrenamtlich, wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft übernehmen, dafür bestraft werden", so Mikl-Leitner.

"Wir werden jedenfalls weiterhin für ein buntes Vereinsleben eintreten und gegen alle unzumutbaren bürokratischen Hürden auftreten", sichert Mikl-Leitner die Unterstützung der Vereine zu.

- 2 -

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI