AK warnt vor unseriösen Stellenangeboten-Inseraten

Geld niemals an ein Postfach schicken

Wien (OTS) - Die AK warnt erneut vor scheinbar lukrativen Nebenjob-Inseraten in Zeitungen. Gegen einen Geldbetrag wird Interessierten entweder wertloses Informationsmaterial zugesandt oder sie bekommen überhaupt keine Antwort - jedenfalls sind Konsumenten ihr Geld los, sagen die AK Konsumentenschützer.
Derzeit bietet die Firma Spartime International in Wr. Neustadt
eine Heimarbeit an. Recherchen ergaben, daß die Firma überhaupt nicht existiert. Die AK hat gegen unbekannte Täter Anzeige wegen Betrugs erstattet. Die AK rät den Konsumenten: Vorsicht, wenn für Informationen Geld verlangt wird und die Firma nur ein Postfach angibt. ****

Die AK Konsumentenschützer haben bereits in den Jahren '96 und '97 Nebenverdienst-Inserate in Zeitungen und Zeitschriften
systematisch beobachtet. Dabei gehen solche Firmen immmer wieder gleich vor: Interessierte Konsumenten, die sich über den entgeltlichen Nebenverdienst erkundigen, bekommen zuerst oft eine schriftliche Aufforderung, für nähere Informationen Geld zu schicken. Meist sind es im Schnitt rund 150 Schilling. Das
bestellte Material ist aber durchwegs wertlos, oder oft erhalten Interessierte gar keine weiteren Informationen mehr. Der Konsument hat keinen Job, ist aber um einige hundert Schilling ärmer. Die AK Konsumentenschützer: Es ist niederträchtig, wie manche Firmen aus dem Schicksal Arbeitsloser Kapital schlagen.

Achtung vor Spartime International
Derzeit bietet die Firma "Spartime International" in Wr. Neustadt eine Heimarbeit an. Es sollen Kreuze aus Sterlingsilber gebastelt werden. Für jedes gebastelte Kreuz verspricht die Firma einen Verdienst von 60 Schilling. Weitere Informationen gibt es gegen
eine Schutzgebühr von 150 Schilling. Eine verärgerte Konsumentin, die 150 Schilling an ein Postfach lautend auf Spartime schickte, erhielt keine Antwort. Recherchen ergaben, daß diese Firma überhaupt nicht existiert und dem Postamt in Wr. Neustadt
unbekannt ist.

Die AK wird jedenfalls solche Sachverhalte wegen Verdachts auf Betrug bei der Staatsanwaltschaft weiterhin anzeigen. Die AK hofft angesichts der häufenden Fälle, daß die Staatsanwaltschaft diese Verfahren aufnimmt und weiter verfolgt.

Die AK Konsumentenschützer raten zur Vorsicht, wenn das Geld nur
an ein Postfach und nicht an eine bestimmte Adresse geschickt
werden soll, da der Verfasser solcher unseriösen Stellenangebote nur schwer ermittelbar ist. Konsumenten sollen spätestens dann mißtrauisch werden, wenn für weitere Informationen Geld verlangt wird.

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Presse Doris Strecker
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