Jahr-2000-Problem jetzt rasch lösen!

t.: In 13 Monaten und 11 Tagen ist es zu spät

Wien (OTS) - Der Jahreswechsel 1999/2000 rückt immer näher und die Computer in den Betrieben müssen zeitgerecht darauf eingestellt sein. Während sich viele große Industriebetriebe damit längst befaßt und im Probebetrieb die Umstellung bewältigt haben, gibt es auch in Niederösterreich noch immer viele Klein- und Mittelbetriebe, die *noch immer kein Ohrwaschel gerührt haben*, stellen Computerexperten fest. Das ist aber überaus dramatisch, denn als Zulieferer der Großen bringen sie auch diese in Schwierigkeiten.

Bei einem Seminar, das von der Sektion Industrie der Wirtschaftskammer Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem Industrieversicherer Gerling und der General Consulting Group, Basel, am 17. November im WIFI St. Pölten abgehalten wurde, zeigten Experten nicht nur das Problem der bereits laut tickenden *Datums-Bombe* auf, sondern präsentierten auch Lösungsmöglichkeiten. Experten stehen bereit, um an den Betrieb angepaßte Software-Programme zu erstellen und die technischen Umstellungen durchzuführen. Es gibt nämlich kein *Patentrezept", das für alle Betriebe und alle Computerprogramme gültig ist.

Die niederösterreichische Industrie hat bei diesem Seminar unter dem Titel

*Das Jahrtausend-Problem - Panikmache oder Realität?* zahlreiche Experten aufgeboten, die auf die harte Realität hingewiesen haben. Im Zusammenhang mit dem Problem der zweistelligen Datumsfelder wurden Ursachen, Auswirkungen und Lösungen aufgezeigt, aber auch die Frage der Haftung behandelt sowie Erfahrungsberichte gegeben. Besonders problematisch ist, daß auch Unternehmungen, die die Umstellung bereits gemeistert haben, durch ihre Zulieferer in den Strudel hineingezogen werden, erklärte Dipl.-Ing. Klaus Wagner von der Firma Gerling.

Die technischen Möglichkeiten, alle computerisierten Systeme Jahr-2000-fit zu machen, sind ausgereift. Nur die Zeit, die dafür noch zur Verfügung steht, wird immer knapper, auch die Ressourcen der EDV-Experten. "Die Befürchtungen sind nicht von der Hand zu weisen, daß es 10 bis 20 Prozent aller betroffenen Unternehmungen nicht mehr schaffen, rechtzeitig fit für das Jahr 2000 zu werden", war die Schlußfolgerung der Experten.

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