IÖGV begrüßt Zusage Michaleks "Sachverstand der Organisationen" zu nutzen Reformziel muß Entlastung gemeinnütziger Vereinsarbeit sein

Wien (OTS) Die IÖGV, Interessensvertretung österreichischer gemeinnütziger Organisationen, begrüßt die heute in einer Aussendung getroffene Zusage von Justizminister Nikolaus Michalek, die IÖGV in die Arbeiten der Fachabteilung im Justizministerium zum Vereinsrecht einzubinden. Schon mehrmals hatte die IÖGV ihre konstruktive Mitarbeit angeboten, ist bislang aber auf taube Ohren gestoßen.

Die Dachorganisation renommierter gemeinnütziger Organisationen, darunter CARE Österreich, Österreichische Krebshilfe, Greenpeace, WWF, SOS Kinderdorf, amnesty international oder das Österreichische Rote Kreuz, tritt jedoch dem Vorwurf entgegen, für Verunsicherung zu sorgen. Verunsicherung unter den Vereinen entsteht dann, wenn das Justizministerium hinter den Kulissen an einem Reformvorhaben arbeitet, darüber nur allgemeine Andeutungen macht, konkrete Details jedoch zurückhält.

Persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitern des Justizministeriums ist eindeutig zu entnehmen, daß sich die jetzigen Arbeiten am Entwurf des letzten Herbstes orientieren, der berechtigterweise für eine Protestwelle gesorgt hat. Das ist besorgniserregend für die gemeinnützigen Organisationen, droht doch neuerlich der Versuch, durch unpraktikable, realitätsferne und demokratiepolitisch bedenkliche Regelungen die gemeinnützige Vereinsarbeit neuerlich zu erschweren und zusätzlich finanziell zu belasten. Das Ergebnis wäre die Einschränkung der Tätigkeit gemeinnütziger Organisationen.

Die IÖGV fordert eine Reform mit dem Ziel, die gemeinnützige Arbeit in diesem Land endlich zu begünstigen. IÖGV-Sprecher Robert Francan:
"Unsere Mitgliedsorganisationen, die unverzichtbare gesellschaftspolitische Aufgaben für dieses Land erfüllen, fordern nicht mehr und nicht weniger, als daß ihnen der Staat nicht ständig das Leben schwerer macht, sondern endlich mit konkreten Erleichterungen auf uns zukommt."

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Robert Francan
TEl. 0664/1030818

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