Siegfried Ludwig: "Schritte nach Europa"

Neues Buch über NÖs "kleine Außenpolitik" 1981-1992

St.Pölten (NLK) - In der NÖ Wirtschaftskammer in Wien wurde heute "Schritte nach Europa", das neue Buch von Landeshauptmann a.D. Mag. Siegfried Ludwig über Niederösterreichs "Kleine Außenpolitik" 1981-1992, präsentiert. Das Buch ist den EU-Broschüren nachempfunden, erscheint in einer Startauflage von 1.500 Exemplaren, ist dem großen Europäer Alois Mock gewidmet und versteht sich als Ergänzung zu dem 1986 erschienenen Buch "Im Rückblick" über vier Jahrzehnte politische Tätigkeit in NÖ. Das Werk gliedert sich in ein kulturgesellschaftliches Grundsatzbekenntnis zu Europa, in die Schritte der Landespolitik im mitteleuropäischen und Donauraum sowie in aktuelle Bezüge der Europapolitik.

Landeshauptmann a.D. Siegfried Ludwig sagte dabei, der Weg in ein größeres Europa sei zugleich Faszination und Abenteuer. Wenn es gelinge, aus dem Gegeneinander der Vergangenheit in Zukunft ein Miteinander zu machen, sei dies das größte geschichtliche Ereignis in Europa. Niederösterreich mitten im Herzen des Kontinents habe durch seine Kontakte zu den Regionen jenseits der Grenze kleine Schritte zum Durchlöchern des Eisernen Vorhanges gesetzt. Mit dem Wiederauflebenlassen der alten Bindungen und Verbindungen habe man die Grenze durchlässig für Güter, Ideen und Menschen gemacht. Als zentralen Punkt des Buches nannte Ludwig den steinigen Weg zur ARGE Donauländer. Es gehe darum, aus der Region, die heute mehr als 80 Millionen Menschen Heimat ist, wieder einen einheitlichen Kultur- und Wirtschaftsraum zu machen.

Außenminister a.D. Dr. Alois Mock präsentierte das Buch und nannte die "kleine Außenpolitik" einen Vorreiter der staatlichen Außenpolitik. Niederösterreich habe hier eine Vorreiterrolle übernommen, das Terrain zu bereiten, damit Menschen einander begegnen können. Er sei dankbar für die Unterstützung durch Niederösterreich. Insbesondere Ludwig habe sich dabei mit Sensibilität und Weitsicht als Praktiker der Umsetzung erwiesen. Wirtschaftskammerpräsident Ing. Peter Reinbacher nannte in diesem Zusammenhang Ludwig einen innereuropäischen Denker und Vordenker für ein vereintes Europa, der stets die Bindung ins nahe Ausland gepflegt habe.

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