Nach der Kritik durch Bundes-Rechnungshof:

Fördervertrag über das Stadttheater Baden neu gefaßt

St.Pölten (NLK) - Vom Bundesrechnungshof festgestellte "Beanstandungen und Unschärfen" in dem im Dezember 1995 zwischen dem Land Niederösterreich und der Stadt Baden geschlossenen Fördervertrag über das Stadttheater Baden machten eine Neufassung des Vertrages erforderlich, die heute von der NÖ Landesregierung beschlossen wurde. Jetzt verpflichtet sich das Land Niederösterreich zu einem jährlichen Fixförderungsvertrag von 17,3 Millionen Schilling, der nicht wie bisher durch eine allfällige Kreditsperre gekürzt werden kann. Sollte der Finanzbedarf höher sein, kann der Betrag am Jahresende auf maximal 18,3 Millionen Schilling aufgestockt werden. Das Stadttheater wird außerdem bis Ende 2001 ausgegliedert und zu einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt, wobei sich das Land verpflichtet, auch mit der neuen Gesellschaft einen gleichwertigen Fördervertrag abzuschließen. Die Stadt Baden verpflichtet sich, einen gleich hohen Zuschuß an das Stadttheater zu leisten wie das Land. Außerdem hat sie für die Instandhaltung des Gebäudes aufzukommen. Überschüsse und Abgänge aus dem Theaterbetrieb dürfen jetzt auf die darauffolgende Periode übertragen werden.

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