Mühl Product & Service: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Presseinformation zur Veröffentlichung des Quartalsberichtes für das dritte Quartal 1998 der MÜHL AG am 17. November 1998

42,6% Umsatzsteigerung - Erfolgreiche Entwicklung der Mühl AG gegen den Trend

Fortsetzung der erfolgreichen Entwicklung im dritten Quartal 1998

Heute veröffentlicht die Mühl AG in Berlin ihren Quartalsbericht für das dritte Quartal 1998. Die erreichten Ergebnisse dokumentieren eindrucksvoll, daß sich das Unternehmen mit Sitz im thüringischen Kranichfeld weiter erfolgreich gegen den Trend entwickelt.

Zum Ende des dritten Quartals wurde das Umsatzvolumen des Vorjahres bereits übertroffen. Die Umsatzerlöse stiegen von 401 Mio. DM per 30. Juni 1998 um 320,1 Mio. DM auf 721,1 Mio. DM per 30. September 1998. Im Vergleich zum Vorjahr (505,8 Mio. DM) ist das eine Steigerung um 42,6%.

Auch das Konzernergebnis des Vorjahres (15,7 Mio. DM) wurde zum 30. September 1998 mit 15,9 Mio. DM vor Steuern bereits erreicht und leicht übertroffen. Die Umsatzrendite beträgt rund 2,2% und liegt damit auf Vorjahresniveau. In diesem Ergebnis sind die einmaligen Kosten der Mühl-Anleihe vom Anfang des Jahres anteilig mit 1,0 Mio. DM enthalten. Dies und die Tatsache, daß sich die sonstigen betrieblichen Erträge im Vergleich zum Vorjahr um 50% auf 6,8 Mio. DM reduziert haben, zeugt von einer Erhöhung des operativ erwirtschafteten Ergebnisses.

Vor diesem Hintergrund kann von der Erreichung des für das Geschäftsjahr 1998 geplanten Konzernumsatzes von 900 bis 1.000 Mio. DM mit einem Ergebnis von 18 bis 20 Mio. DM ausgegangen werden.

Erstmals wurden in den Konzernabschluß per 30. September 1998 die Mühl Product & Service Vertriebsgesellschaft mbH, die mit 14 Niederlassungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen den Holzhandel (ehemals Holzteam) betreibt, sowie die Mühl Product & Service Herzogenrath GmbH, die Muehl & Doberg Ambiente GmbH und die Mühl Product & Service Haustechnik Naumburg GmbH einbezogen. Der Umsatzanteil dieser neuen Systembetriebe beträgt gesamt rund 55 Mio.DM und entfällt im wesentlichen auf den Bereich Holzhandel (41,1 Mio. DM) sowie auf die Mühl Product & Service Herzogenrath GmbH (13,9 Mio. DM).

Im Mühl-Konzern waren zum Stichtag 30. September 1998 1.786 Mitarbeiter, darunter 109 Auszubildende, beschäftigt.

Stabile Vermögens- und Finanzlage - 31,9% Eigenmittel

Die Bilanzsumme ist auf 527,7 Mio. DM angestiegen. Diese Steigerung resultiert im wesentlichen (77 Mio. DM) aus den im dritten Quartal erfolgten Akquisitionen bzw. Neugründungen. Daneben hat die Aufnahme einer 100 Mio. DM - Inlandsanleihe im Februar/März 1998, die erste aus den neuen Bundesländern, zu einem Anstieg der Bilanzsumme geführt.

Dem Konzern steht Eigenkapital in Höhe von 103,1 Mio. DM zur Verfügung. Daneben verfügt die Mühl AG über eine langfristige stille Gesellschaft in Höhe von 50 Mio. DM und zusätzliche langfristige Gesellschafterdarlehen von 15,3 Mio. DM. Damit liegen die verfügbaren Eigenmittel bei 168,4 Mio. DM bzw. 31,9%. Konsequente Weiterentwicklung der Technologiefelder - Mit MühlCom günstige Telefontarife für das Handwerk

Am 15. Oktober 1998 wurde zwischen den jeweiligen Branchenführern des Neuen Marktes, der Mühl AG und der Mobilcom AG, ein langfristiger Vertrag über Telefondienstleistungen abgeschlossen. Diese strategische Allianz eröffnet der Mühl AG neue Märkte. DerStart von MühlCom erfolgte am 22. Oktober in den neuen Erfurter Messehallen.

Unter der Marke MühlCom bietet die Mühl AG ihren Kunden Kommunikationsdienstleistungen an. Mit einem bundesweiten Servicenetz, mehr als 100 Standorten und mehr als 1.000 Product- und Servicemanagern, bietet Mühl ideale Voraussetzungen für ein flächendeckendes Technologieangebot. Primäre Zielgruppe für dieses innovative Angebot ist das mittelständische Bauhandwerk mit ca. 400.000 Unternehmen in Deutschland. Nach einer Erhebung der Mühl AG betragen die derzeitigen durchschnittlichen Telefonkosten dieser Unternehmen ca. 5.000,00 DM pro Jahr, d.h. gesamt 2 Mrd. DM.

In 1999 werden voraussichtlich 20.000 Kunden, vorwiegend Handwerkskunden, über MühlCom telefonieren.

Bis zu 30% Einsparungspotential mit M2 INSIDE

Die Entwicklung des M2 INSIDE Verfahrens für preiswertes Bauen in Markenqualität geht planmäßig voran. Zum Stichtag 30. September 1998 waren insgesamt 560 Wohneinheiten in 9 Projekten in Bearbeitung. Mehr als 30 Häuser sind bezugsfertig, weitere 40 befinden sich in unterschiedlichen Bauphasen. Bislang wurden Produktionskosten von unter 1.400,00 DM inkl. Mwst. pro Quadratmeter erzielt. Die Einsparungen resultieren in erster Linie aus der Straffung des gesamten Bauablaufs, die mit der Just-in-Time-Logistik möglich wurde.

Mühl BauFabrik

Die Idee der Mahl BauFabrik ist es, Baudienstleistungen aus einer Hand anzubieten. Das Innovationsprojekt wurde im September dem Stadtplanungsausschuß in Berlin Lichtenberg vorgestellt und wird dort zu einem der wichtigsten Projekte seit der Wiedervereinigung gezählt.

Die Bauantragsunterlagen sind inzwischen eingereicht; mit der Genehmigung für den ersten Bauabschnitt wird bis zum Jahresende gerechnet. Der Baufortschritt kann ab 1999 auch im Internet verfolgt werden. Die feierliche Eröffnung wird im vierten Quartal 1999stattfinden.

M2 CRAFT

Mit M2 CRAFT bietet die Mühl AG ihren Kunden die umfassende Lösung für eine zeitgemäße Betriebsführung. Diese modular aufgebaute Handwerkersoftware enthält Bausteine für die Projektverwaltung, Kalkulation, Warenwirtschaft und Kostenrechnung und Finanzbuchhaltung. Die ersten Pilotinstallationen sind bereits erfolgreich abgeschlossen; die Markteinführung ist für das erste Quartal 1999 geplant.

MühI Institut

Der neutralen Qualitätsprüfung von Bauprodukten kommt mit der zunehmenden Europäisierung eine immer stärkere Bedeutung zu Die Mühl AG wird zukünftig ihren Handerwerker-Kunden mit herstellerunabhängigen Informationen als kompetenter Ansprechpartner zur Seite stehen. Derzeit finden konkrete Vorgespräche mit renommierten Einrichtungen der Baustofforschung und Materialprüfung statt.

Technologiebeteiligungsgesellschaften für das Handwerk

Neben dem Beitrag zur technologischen Erneuerung ist die Entwicklung von Konzepten zur Verbesserung der Kapitalausstattung derandwerksunternehmen ein wesentlicher Bestandteil der Förderung des Handwerks durch die Mühl AG.

Die Gründung der ersten Gesellschaft wird im ersten Quartal 1999 vollzogen werden. Zusagen potentieller Finanzpartner liegen bereits vor.

Ziele 2002

1999 soll der Umsatz auf 1,25 Mrd. DM gesteigert werden. Bei einer prognostizierten Umsatzrendite ca. 2,5% vor Steuern wird ein Ergebnis von ca. 30 Mio. DM erwartet. Die Planung 2002 sieht eine Umsatzsteigerung auf 2 Mrd. DM und eine Umsatzrendite von 4%, d.h. 80 Mio. DM vor Steuern, vor. Der Gewinn pro Aktie soll dann, nach DVFA, über 5,00 DM betragen.

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