Württ. Badische Vers.-AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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WÜBA und Nord-Deutsche wollen fusionieren

Die Württembergische und Badische Versicherungs-AG (WÜBA), Heilbronn, und die Nord-Deutsche Versicherungs-AG, Hamburg, werden voraussichtlich zum 1. Januar 1999 fusionieren, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre und Aufsichtsräte. Beide Unternehmen gehören zur Württembergischen AG Versicherungs-Beteiligungsgesellschaft, Stuttgart.

In einem immer härter werdenden Markt ist es notwendig, die strategischen Geschäftsfelder zu stärken und Kräfte zu bündeln. WÜBA und Nord-Deutsche sind als unverwechselbare Marken fest etabliert. Beide Versicherer vertreiben ihre Produkte ausschließlich über freie Vermittler und haben sich im Maklermarkt mit unterschiedlichen Marktbearbeitungsstrategien erfolgreich positioniert. Durch den Zusammenschluß wird einerseits das Produktangebot sinnvoll abgerundet und eine noch intensivere Bearbeitung des Maklermarktes möglich. Andererseits kann in einigen Spartendie Marktposition weiter gefestigt bzw. ausgebaut werden.

Während zum Beispiel die WÜBA ihre Stärken unter anderem im Flußkasko-, Warentransport- und Verkehrshaftungsgeschäft hat, gehört die Nord-Deutsche in Seekasko, Wassersportkasko und ebenfalls in Flußkasko zu den führenden Versicherern. Die WÜBA nimmt derzeit Rang 12 und die Nord-Deutsche Rang 23 unter den deutschen Transportversicherern ein. Das fusionierte Unternehmen wird dann insgesamt auf Platz 9 rangieren. In den Bereichen Wassersportkasko und Flußkasko ist es der größte Anbieter im Markt.

Die gut eingeführten und bekannten Namen WÜBA und Nord-Deutsche bleiben in jedem Fall erhalten. Unter dem Markenname Nord-Deutsche soll das Seekasko-, das Flußkasko- und das Wassersportgeschäft geführt werden, im Non-Marine-Bereich die Medien-Versicherung und die standardisierten Schadenversicherungen. Die Warentransport- und die Verkehrshaftungsversicherung sowie die Transportnebenzweigelaufen unter dem Markennamen WÜBA. Außerdem werden unter dem Namen WÜBA die Technischen Versicherungen inklusive Elektronik und das individuell auf die Makler zugeschnittene Geschäft der Schaden- und Unfallversicherung bearbeitet.

Natürlich sprechen auch Kostenvorteile und die Realisierung von Synergien für die Fusion. Gerechnet wird ab dem Jahr 2001 mit einem Einsparpotential von rund 7 bis 8 Mio. DM pro Jahr. Weitere Einsparungen von rund 8 Mio. DM sind im DV-Bereich zu erwarten. Die Kosten für die Fusion werden insgesamt auf 6 bis9 Mio. DM geschätzt.

Gemeinsam erzielten WÜBA und Nord-Deutsche 1997 Brutto-Beitragseinnahmen von 449 Mio. DM. Insgesamt summiert sich der Jahresüberschuß beider Gesellschaften auf 5,6 Mio. DM. Die Kapitalanlagen addieren sich auf 433 Mio. DM. Das gemeinsameEigenkapital beträgt 99,6 Mio. DM. WÜBA und Nord-Deutschebeschäftigen derzeit zusammen 520 Mitarbeiter.

Das fusionierte Unternehmen wird künftig drei Standorte haben:
Heilbronn als Hauptsitz des Unternehmens sowie Niederlassungenin Frankfurt (seit der Fusion mit der Elektra im Jahr 1994) und künftig auch in Hamburg, dem bisherigen Sitz der Nord-Deutschen. Dabei gilt der Grundsatz, daß an jedem Standort Geschäfte aller Sparten abgewickelt werden können. Frankfurt bleibt zudem das Kompetenz-Center für Technologieversicherungen, in Hamburg wird das Kompetenz-Center für den Bereich Transport-Kasko sein. Heilbronn ist der Sitz des Kompetenz-Centers für Transport-Waren und -Verkehrshaftung sowie unverändert der Sparten Sach-, Haftpflicht-, Unfall-, und Rechtschutzversicherung. Außerdem befinden sich in Heilbronn alle Stabsabteilungen.

Weitere Details sollen der Presse am 18. November 1998 in Stuttgart und am 19. November 1998 in Hamburg bekanntgegeben werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die WÜBA, Abt. Presse, Susanne Widow-Crecelius, Tel. 07131/186-593.

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