Handel: Mindestgehälter steigen 1999 um 2,2 Prozent

Wien (OTS) - Nach über 14-stündigen Verhandlungen konnten am Dienstag, dem 17. November, kurz nach Mitternacht, die Kollektivvertragsverhandlungen im Handel abgeschlossen werden. Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbarten, daß die Mindestgehälter der ca. 350.000 Angestellten im Handel und die Lehrlingsentschädigungen ab 1. Jänner 1999 um 2,2 Prozent angehoben werden. Die Überzahlungen bleiben bestehen. An den bestehenden Rahmenbedingungen des Kollektivvertrags ändert sich nichts.

Herbert Nimeth, Chefverhandler für die Arbeitgeber im Handel, sieht im KV-Abschluß einen gerade noch vertreterbaren Kompromiß:
"Mehr konnten wir aufgrund der schwierigen Ertragslage infolge des heftigen Wettbewerbs nicht zugestehen. Außerdem muß der Handel noch die eher bescheidenen Ergebnisse der vergangenen Jahre verkraften. Mit dem Ergebnis sind wir an die Grenzen des Machbaren gegangen."

Felix Hinterwirth. Vorsitzender der Sektion Handel, in der GPA, bezeichnet diesen Abschluß, der heuer besonders schwierig zu erreichen war, "als gerade noch akzeptabel."

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