Gebert: Modernisierung der Bezirkshauptmannschaft-Außenstelle Schwechat

Amtsärztliche Tätigkeit ist gefährdet

St. Pölten, (SPI) - "Die Übersiedelung der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung in das neue Gebäude der Bezirkshauptmannschaft Klosterneuburg darf keinesfalls zu Lasten des Bürgerservice vor
Ort gehen. Die Dienstleistungen in den Außenstellen in Gerasdorf bei Wien, Purkersdorf und Schwechat müssen im gewohnten Umfang -
so beispielsweise bei fremdenpolizeilichen Angelegenheiten,
Gewerbe- und amtsärztlichen Diensten - beibehalten werden, was
auch seitens des Landes Niederösterreich versprochen wurde”, stellt der Schwechater SP-Landtagsabgeordnete Richard Gebert fest.****

Weiters muß aber die dringende bauliche Modernisierung der Außenstelle Schwechat durch das Land Niederösterreich eingefordert werden. Beispielsweise gibt es Engpässe bei der amtsärztlichen Tätigkeit, eine behindertengerechte Ausführung der Räumlichkeiten ist praktisch nicht vorhanden und die Sanitärräume bedürfen einer raschen Renovierung. Untersuchungen nach dem Bazillenausscheidungsgesetz für das Gastgewerbe dürften angesichts des aktuellen Zustandes der Räumlichkeiten eigentlich nicht mehr durchgeführt werden. Weiters darf angeregt werden, daß die Beratungsstelle für Suchtgifte verstärkt wird. "Seitens des Landes wurde für die Außenstellen ein "Full-Service” zugesagt, was ebenfalls noch nicht verwirklicht ist. Auch in diesem Zusammenhang darf angeregt werden, daß das Land Niederösterreich seinen Zusicherungen nachkommt”, so Gebert weiter.

"Die Räumlichkeiten in Schwechat sind unansehnlich, abgewohnt und entsprechen in keiner Weise mehr den Erfordernissen eines modernen Büro- und Amtsbetriebes. Hier sind rasche Modernisierungen gefordert, denn auch die Mitarbeiter fordern seit Jahren völlig zu Recht moderne und attraktive Arbeitsplätze”, so Gebert abschließend.
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