In der SPÖ-NÖ beginnt Samstag eine neue Ära Sonderparteitag wählt neuen Vorsitzenden und beschließt neues Statut

Niederösterreich (OTS-SPI) In der SPÖ-Niederösterreich beginnt kommenden Samstag eine neue Ära: Im Rahmen eines Sonderparteitages in St. Pölten wählt die niederösterreichische Sozialdemokratie einen neuen Landesvorsitzenden.

Der derzeitige Landesparteivorsitzende, Landeshauptmann-stellvertreter Ernst Höger, scheidet nach 13 Jahren, als längstdienender Vorsitzender der Zweiten Republik, aus dieser Funktion. Als seinen Nachfolger hat der Landesparteivorstand
der SPÖ-NÖ einstimmig Innenminister Mag. Karl Schlögl
designiert, der somit der neunte Vorsitzende der SPÖ-NÖ seit
945 wäre.

Übernommen hat Höger, der bereits als 35Jähriger in die NÖ-Landesregierung eingezogen ist, den Parteivorsitz 1985 als Nachfolger von Leopold Grünzweig und somit als achter
Vorsitzender der SPÖ-NÖ nach dem 2. Weltkrieg. Wesentliche
Erfolge Högers sind z.B. die Regionalisierung, die zu
Investitionen von mehr als 14 Milliarden im ganzen Land
geführt hat und von Experten als "Motor der Landes-
entwicklung" bezeichnet wird. Weitere Erfolge: - Die "Revolution
in der Seniorenpolitik" durch die Schaffung von über 100 Sozialzentren, die der älteren Generation ein "Alter in Würde"
und in ihrer gewohnten Umgebung ermöglichen. - Die
Erreichung des jahrzehntelangen Ziels nach Abschaffung der Landesumlage, durch die den Gemeinden ca. 1 Milliarde
jährlich bleibt, die vorher an das Land abgeführt werden mußte.
- Durch die von Höger durchgesetzte Verdoppelung der Wohnbauförderung fließen jährlich 16 Milliarden in den
Wohnbau, mit denen allein in den vergangenen 5 Jahren
22.000 Wohnungen und tausende Eigenheime errichtet und
tausende Wohnungen saniert wurden.

Der 42jährige Schlögl, verheiratet und Vater zweier Töchter, begann seine politische Laufbahn bereits früh in der SPÖ-Niederösterreich, war Vorsitzender der Sozialistischen Jugend
und leitender Sekretär in der SPÖ-Landes- und Bundes-
organisation - und als solcher unter anderem Wahlkampf-
Manager von Franz Vranitzky. Neben seiner beruflichen
Tätigkeit absolvierte er erfolgreich das Studium der Politikwissenschaft und Geschichte und schloß es mit dem
Magister ab. Seit 1987 Mitglied des Bundesrates, zog Schlögl
1991 in den Nationalrat ein. Als Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Purkersdorf (1989-1997) konnte er die
absolute Mehrheit für die SPÖ erringen und dann von 57 auf 64 Prozent ausbauen. Seit April 1995 gehört Schlögl der österreichischen Bundesregierung an - erst als Beamtenstaats-sekretär und seit 1997 als Innenminister. In dieser Funktion hat
er unter anderem erfolgreich zum Ausbau der Exekutive, zur Verbesserung des Grenzschutzes, zum Rückgang der
Kriminalität und zu einer generellen Verbesserung der Sicherheitssituation in Österreich beigetragen.

Weitere Höhepunkte des Sonderparteitages stellen Referate
von Bundeskanzler Mag. Viktor Klima, LHStv. Ernst Höger
sowie des neuen SPÖ-Vorsitzender dar. Weiters wird ein neues
Statut der SPÖ-Niederösterreich beschlossen und ein neues Landespartei-Logo präsentiert werden.

Den Abschluß des Parteitages bildet eine Parteitags-Party
mit Big-Band-Sound und Buffet, zu der mehr als 1.000 Gäste
erwartet werden.
(schluss)

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