Wiener Holding: Liberale kritisieren "Selbstbedienungsladen Wien"

Hecht: Aufteilung in groß-koalitionärer Proporzmanier zum Schaden der SteuerzahlerInnen

Wien (OTS) Die Klubvorsitzende der Wiener Liberalen Gabriele Hecht übte heute heftige Kritik an der Umstrukturierung der Reste der Wiener Holding: "Die SPÖ und die ÖVP glauben, daß sie sich an den Beteiligungen und an den Subventionen, die mit Steuergeldern finanziert werden, in unverschämter Weise bedienen können." In groß-koalitionärer Proporzmanier werde aufgeteilt, was noch von Wert sei, den Wiener SteuerahlerInnen bliebe wieder einmal die Abdeckung der Defizite, kritisierte Hecht.

Das Liberale Forum werde das nicht so ohne weiteres zur Kenntnis nehmen, meinte Hecht. Spätestens bei der nächsten Wahl werden die Regierungsparteien von den WählerInnen die Rechnung ohnehin präsentiert bekommen. Schon im Oktober 1996 habe der Wählerwille eindeutig gezeigt, daß die Wienerinnen und Wiener die Vereinnahmung der Gemeinde durch eine absolut herrschende SPÖ nicht goutiere und habe diese auf 38 Prozent reduziert.

"Daß die SPÖ nach der Devise 'teile und herrsche' regiert, war zu erwarten. Daß die ÖVP sich jetzt so billig hergibt, wird sie bei der nächsten Wahl um so teuerer bezahlen müssen", so Hecht. Das Liberale Forum biete den enttäuschten ÖVP eine Alternative, um so mehr, da sich die ÖVP auch von jeglicher Wirtschaftskompetenz verabschiedet habe, meinte Hecht abschließend.

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