ASKÖ schafft Rahmenbedingungen für den österreichischen Sport!

Bundessportförderungsmittel, Überwachungsgebühren, Zeltfeste u.a.

Wien (ASKÖ) - Beim heutigen ASKÖ-Bundestag in Bruck/Mur, der unter dem Motto "Es zählt nicht woher Du kommst" - einer gleichnamigen Integrationskampagne der ASKÖ stand - wurde ASKÖ-Präsident Dr. Franz Löschnak einstimmig wiedergewählt. Die Sicherung der Bundessportförderungsmittel, die Themen Überwachungsgebühren und Zeltfeste, verpflichtende Freizeitversicherung oder Staatsbürgerschaftsgesetz, die oft für Gesprächsstoff in Sportkreisen gesorgt hatten, standen im Mittelpunkt seines Referates. In Anwesenheit von Sportstaatssekretär Dr. Peter Wittmann, 1.LH-Stv. Univ.-Prof. DDr. Peter Schachner-Blazizek und dem Brucker Bürgermeister Bernd Rosenberger erfolgte der Bericht über die abgelaufene Funktionsperiode.

Die Interessensvertretung auf nationaler und internationaler Ebene und die Abhaltung von Gesundheitsförderprogrammen, Kursen, Meisterschaften und Vergleichskämpfen im In- und Ausland zählen neben der Ausbildung von Übungsleitern und der Erhaltung und Sanierung von Sportstätten zu den Hauptaufgabengebieten der ASKÖ. Die ASKÖ bietet mittlerweile über 1,1 Millionen Mitgliedern in rund 4200 Vereinen in ganz Österreich die Möglichkeit, insgesamt 85 Sportarten frei nach ihrem Motto "Sport für alle - jedem sein Sport" auszuüben.

"Die Subvention aus den Glücksspielerträgen, die sogenannten Totomittel, sind die Basissubvention des Sports. Sie garantieren die Grundlage für den Spitzensport, den Vereinssport und für den Bau und die Erhaltung der Sportstätten in Österreich. Ihre gesetzliche Absicherung und jährliche Steigerung konnte durch intensive Verhandlungen mit den Entscheidungsträgern nach zweijähriger Valorisierungspause erfolgreich behauptet werden. Die Erhöhung der "Totomittel" für die Jahre 1998 und 1999, in denen 3% des Umsatzes der österreichischen Lotterien ausgeschüttet werden, führten zu einer Subvention von 420 Millionen Schilling für das Jahr 1998. 1999 wird voraussichtlich die Grenze von 440 Millionen Schilling für den gesamten Sport erreicht werden. Für das Jahr 2000 und danach werden nach der EU-Präsidentschaft neue Verhandlungen aufgenommen werden," bekräftigte Löschnak. Auch auf dem Sektor der "Werkvertragsregelung" sei es gelungen, durch eine Änderung im ASVG eine gute und akzeptable Lösung für im Sport Beschäftigte zu erzielen.

Löschnak hob auch die gesellschaftliche Aufwertung des Sports durch die Erklärung zum Sport im Vertrag von Amsterdam hervor und betonte die Vorreiterrolle der ASKÖ auf dem Sektor "Sport und EU".

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ASKÖ-Generalsekretariat

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