ÖBB-Tarife im internationalen Vergleich günstig

Tarifanhebung nur knapp über Inflationsrate

Wien (OTS) - Die Darstellung der Tiroler Arbeiterkammer, die ÖBB planen eine massive Preiserhöhung, ist bei einer durchschnittliche Preiserhöhung bei den Pendlern von 1,76 Prozent absolut übertrieben. Tatsache ist, daß die effektiven Auswirkungen bei den Monatskarten nicht höher als 10 Schilling sind und ein Preisvergleich mit angrenzenden Bahnen nicht gescheut werden muß: In Deutschland liegen die Vergleichstarife um 40, in der Schweiz überhaupt um 55 Prozent höher als in Österreich. Eine Tarifanhebung, die nur knapp über der zu erwartenden Inflationsrate von 1,2 Prozent liegt, bleibt durchaus in vertretbarem Rahmen.****

Zusätzlich wird eine Erleichterung der finanziellen Situation (bis zu 3 Prozent) gerade bei den Langstreckenpendlern geschaffen, bei denen die Belastungen ohnehin am höchsten sind. Darüber hinaus kommt es auch zu keiner generellen Erhöhung der Wochenkarten um 10 Schilling, sondern von der Anhebung um maximal 10 Schilling sind nur einige wenige Tarifzonen betroffen. Sollte jedoch der Tiroler-Verbundtarif in einer Tarifzone günstiger sein, kann der Kunde ohnehin diesen attraktiveren Preis in Anspruch nehmen.

Es ist jedenfalls nicht richtig, daß die Anhebung der Bahntarife auf "Automatenvorgaben" basiert, da diese jegliche Beträge annehmen können. Weiters werden Besitzer von Wochen- und Monatskarten ihre Karten auch in Zukunft in den Zügen erwerben können.

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