Borealis präsentiert Ergebnisse des 3. Quartals: Erfolgreicher Start der neuen Organisations-Struktur

Wíen (OTS) - Kennzahlen3Q3Q1-3Q1-3Q
(Quartal endet mit
30. September 1998) 1998199719981997

UmsatzDKK mill.7,5634,63815,81213,569
EBITDKK mill.4695411,3831,434
Ergebnis vor Steuern

DKK mill.3375051,1701,327
ROCE vor Steuern %16%20%16%18%
Cash flow aus der
Betriebstätigkeit
DKK mill.854893 2,1372,172
Invest. in Sachanlagen
& inmat. AV

DKK mill.443342974 977
Netto-Schulden (verzinst)

DKK mill. 4,074 1,231
Solvency Ratio% 28%15%

DKK = Dänische Kronen

Borealis, Europas führender Hersteller von Polyolefinen, zog am
5. November 1998 Bilanz über das 3. Quartal: Mit 1. September 1998 trat die Übernahme und Integration der (ehemaligen OMV-Tochter)
PCD Polymere voll in Kraft, darüber hinaus startete die neue konzernweite Organisations-Struktur und es
kam zu einem Wechsel in der Eigentümer-Struktur. Da die Zahlen der ehemaligen PCD-Unternehmen in die Ergebnis-Zahlen 1998 der Borealis integriert sind, sind diese nicht direkt mit jenen von 1997 vergleichbar.

Der Gewinn vor Steuern betrug im dritten Quartal DKK 337 Millionen, inklusive DKK 166 Millionen der PCD Polymere, die aus der Bilanz
des ersten Halbjahres hinzugerechnet werden müssen. Der vergleichbare Quartals-Gewinn vor Steuern in der Höhe von DKK 171 Millionen sank gegenüber dem 2. Quartal (DKK 348 Millionen) und dem 1. Quartal (DKK 651 Millionen) - dies spiegelt den geschwächten internationalen Markt für Polyolefine wieder.

Für die ersten neun Monate des Jahres 1998 weist Borealis somit einen Gewinn vor Steuern in der Höhe von DKK 1.170 Millionen aus (1997: DKK 1.327 Millionen). Die jährliche Verzinsung des Kapitals vor Steuern (ROCE) liegt derzeit bei 16 %.

"Bisher bin ich mit der erfolgreichen Integration der PCD Polymere in die Borealis sehr zufrieden", betont Chief Financial Officer Franz Wurm. "Mit der weiteren Verbesserung der Synergieeffekte
und des Kostenmanagements werden wir unsere Wettbewerbsposition
im Hinblick auf die herausfordernden Marktentwicklungen stärken."

Auch im Sicherheitsbereich konnten Erfolge erzielt werden:
So beträgt die "Lost Time Accident (LTA)"-Frequenz - sie mißt die Zahl der Unfälle pro Millionen Arbeitsstunden - am Ende des
dritten Quartals (inklusive der ehemaligen PCD Polymere) 3,7
(1997: 4,0 und 1996: 5,8).

Wichtige Entwicklungen in Europa

Mit 1. September trat die Integration der PCD Polymere voll in Kraft. Mit rund 1000 Mitarbeitern erzielt sie eine zusätzliche Produktionskapazität von 475.000 Tonnen Polyethylen/Jahr und 460.000 Tonnen Polypropylen/Jahr. Neben den Produktionsstätten
in Österreich und Deutschland brachte die PCD
Polymere die Compound-Herstellung in Österreich und Italien, ein europäisches Vertriebs-Netzwerk sowie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in Österreich ein.

Mit dieser Akquisition hat die Borealis ihre Position als Europas führender Hersteller von Polyolefinen weiter ausgebaut und
rangiert nun international an vierter Stelle der größten Kunststoffproduzenten. Mit rund 6.000 Mitarbeitern werden jährlich mehr als 3 Millionen Tonnen Kunststoffe hergestellt.

Ebenfalls mit 1. September wurde eine neue Organisations-Struktur implementiert. Mit dem Ziel einer verstärkten Kundenorientierung ist die neue Borealis nun in fünf Bereiche gegliedert: Manufacturing, Performance Products, Polyolefins & Chemicals, Business
Development, Business Support.

Die von Borealis initiierten Großprojekte konnten im 3. Quartal ebenfalls erfolgreich weitergeführt werden: Die Cracker-Erweiterung in Stenungsund (Schweden) und die Vorbereitungen für den Bau der ersten Produktionsanlage, die auf der Borstar PP Technologie beruht, in Schwechat (Österreich) laufen nach Plan. Auch die Implementierung des neuen "Site Development Progamme" macht Fortschritte. Das Programm zielt darauf ab, signifikante Produktivitätssteigerungen in allen Niederlassungen zu erzielen - durch
Kombination von Investitionen, organisatorischen Vereinfachungen, Kostenreduktion und einen Schwerpunkt in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Umwelt.

Eine neue Eigentümer-Struktur trat während des 3. Quartals
in Kraft: Statoil Norwegen ist 50-Prozent-Eigentümer der Borealis, je 25 Prozent gehören der International Petroleum Investment Company (IPIC) in Abu Dhabi und der österreichischen OMV.

Wichtige Entwicklungen außerhalb Europas

Borouge, das Joint-venture zwischen Borealis und der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), entwickelt sich nach Plan. Die Unterzeichnung des ersten Vertrages für den Bau des Petrochemischen Werkes wird für das vierte Quartal erwartet.

Zukunftsaussichten

Dem zu erwartenden Marktdruck in den nächsten Monaten will sich Borealis wie folgt stellen: mit der Nutzung der Synergien, die es durch die Übernahme der PCD Polymere gibt, durch gezieltes Kostenmanagement, weitere Implementierung des Site Development Programmes und die Verbesserung der Kundenzufriedenheit.

Für Rückfragen:Mag. Thomas Haiberger
Communications Manager
Borealis AG
St.-Peter-Straße 25, 4021 Linz
Telefon: 0732-6981-5836 DW
Fax:0732-6981-5244 DW

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