Bereits 15 Prozent mehr neue Lehrbetriebe per Ende Oktober

Neue Lehrberufe beginnen zu wirken - Lehrlingspolitik der Wirtschaftskammer erweist sich als richtig

Wien (PWK) - "Die Zunahme der 3a-Ansuchen zur Ausbildungsberechtigung per Ende Oktober um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr beweist deutlich, daß die Lehre und das duale Ausbildungssystem leben", stellt Georg Piskaty, Leiter der Gruppe Bildungspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich angesichts der aktuell erhobenen Daten in den Bundesländern fest. In fast allen Bundesländern sind schon per Ende Oktober 1998 beachtliche Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr festzustellen. Insgesamt gibt es 4.464 neue Lehrbetriebe, das sind um 570 mehr als Ende Oktober 1997. ****

"Die Zahlen zeigen, daß die Politik der Wirtschaftskammerorganisation als Anreiz für die Ausbildungsbetriebe richtig war", so Piskaty. Die Schaffung neuer Lehrberufe, auch gegen zahlreiche Widerstände nicht zuletzt der Gewerkschaften, die kostenmäßige Entlastung der Lehrbetriebe durch die Lehrlingspakete I und II und die Beseitigung der ärgsten rechtlichen Hürden für moderne Jugendausbildung gaben der Lehrlingsausbildung neue Impulse. "Gerade bei den rechtlichen Hürden bleiben noch immer Wünsche offen", betont Piskaty. "Die jüngste Aussage eines Unternehmers, daß das Lehrlingsproblem mittlerweile ein arbeitsrechtliches Problem darstellt und weniger durch Aktionismus als durch Flexibilisierung der rechtlichen Rahmenbedingungen gelöst werden kann, kann nur unterstrichen werden."

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Dr. Georg Piskaty

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