Wasserwald für Österreich

Aktionswoche für den Auwald geht zu Ende

St.Pölten (NLK) - Diese Woche haben Umweltministerium, Landwirtschaftsministerium und WWF in ganz Österreich eine Woche für den Auwald abgehalten, die den Grundstein für einen neuen Umgang mit dieser artenreichsten Waldform Österreichs legen soll. Ziel der Initiative "Lebende Flüsse" ist es, bis zum Ende des Jahres 2000 1.000 Hektar neuen Auwald und Uferrandstreifen zu pflanzen. In Niederösterreich wird die Bepflanzung im Rahmen der Aktionswoche erst Ende nächster Woche in den Marchauen bei Marchegg stattfinden, wo seltene Strauch- und Baumarten gepflanzt werden sollen, die für ein funktionierendes Ökosystem wichtig sind.

Der Auwald ist einer der artenreichsten und seltensten Waldtypen Österreichs. Während aber die allgemeine Waldfläche zunimmt, sind intakte Auwälder nur noch fragmentarisch erhalten. Außerhalb der Donau-March-Thaya-Auen findet man nur noch Reste der ursprünglichen Vegetation, die meist Ackerflächen weichen mußte. Wo für Auwälder kein Platz geblieben ist, erfüllen fünf bis zehn Meter breite Uferrandstreifen ihren Zweck. Die Pflanzen werfen Schatten auf das Gewässer und dienen als Filter für Nährstoffeinträge aus den umliegenden Äckern.

Nähere Informationen bei der Initiative "Lebende Flüsse" unter der Telefonnummer 01/48817-280, Corinna Milborn.

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