Michalitsch: ÖAAB erreicht Anhebung der Einkommensgrenze bei Pendlerhilfe

Niederösterreich, 13.11.98 (NÖI) "Eine Forderung des ÖAAB, nämlich eine spürbare Anhebung der Einkommensgrenze bei der Pendlerhilfe konnte nun erreicht werden", freut sich LAbg. Martin Michalitsch.****

"Rund 2500 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher beziehen derzeit die NÖ Pendlerhilfe, im kommenden Jahr werden es voraussichtlich um 1.100 mehr sein. Diese Vorausschau ergibt sich aus einer spürbaren Erhöhung der Einkommensgrenzen, ab denen Anspruch für die Pendlerhilfe besteht. Start ist der 1.1.1999", erklärte Michalitsch.

Damit könne auch die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel gesteigert werden. Ziel der NÖ Arbeitnehmerförderung und damit auch die Pendlerhilfe ist nicht nur, sozial schwächeren ArbeitnehmerInnen Hilfestellungen zu geben, sondern auch Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern, deren Erreichbarkeit zu fördern und den Wiedereinstieg in das Berufsleben zu erleichtern.

"Mit der Verbesserung der Pendlerhilfe setzen wir auch einen Schritt zur notwendigen Erhöhung der Mobilität der Arbeitnehmer", so Michalitsch. Hier die konkreten Erhöhungen ab 1.1.1999.

o für den ersten Erwachsenen 19.500 Schilling statt bisher 16.000 Schilling
o für den zweiten Erwachsenen 15.600 Schilling statt bisher 12.800 Schilling
o für AlleinerzieherInnen 23.200 Schilling, statt bisher 19.000 Schilling
o für jedes Kind bis inklusive sechs Jahre 5.200 Schilling, statt bisher 4.250 Schilling
o für jedes Kind ab 15 Jahren, solange Familienhilfe bezogen wird, 6.500 Schilling, satt bisher 5.350 Schilling
o für Lehrlinge, die eine monatliche Lehrlingsentschädigung bis 4.900 Schilling (bisher 4000 Schilling) erhalten, kann die Pendlerhilfe in doppelter Höhe gewährt werden.

- 2 -

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI