Muzik: Landesverkehrsreferent Erwin Pröll verweigert sich im Landesverkehrskonzept der Notwendigkeit einer Nordautobahn

Rasche Verhandlungen mit dem Bund zur Standortsicherung des Weinviertels

St. Pölten, (SPI) - "Die Versäumnisse in Sachen Nordautobahn durch Landesverkehrsreferent Erwin Pröll müssen ein Ende haben. Im Landesverkehrskonzept wird diese notwendige Verkehrsinfrastrukturmaßnahme für die Standortsicherung der Weinviertler Wirtschaft völlig negiert, ja die Errichtung der Nordautobahn wird sogar dezidiert abgelehnt. Mit einem "Fleckerlteppich" von Umfahrungen können wir weder für die verkehrsgeplagten Anrainer Abhilfe schaffen, noch wird eine leistungsfähige Verkehrsverbindung an die A 2 und die A 1, bzw. über die Grenze nach Tschechien angeboten. In diesem Zusammenhang muß auch auf die Realisierung einer sechsten Donauquerung östlich von Wien und einer Wiener Ostumfahrung gedrängt werden - denn sonst mündet eine Nordautobahn wieder auf die völlig überlastete Südost-Tangente, was keinesfalls zielführend ist, stellt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Hans Muzik, heute anläßlich der Aktuellen Stunde im NÖ-Landtag fest.****

"Wir brauchen eine in internationaler Hinsicht qualitativ hochwertig, schnelle und leistungsfähige Verbindung. Daß diese Straßenbauvorhaben nicht einmal in der Stellungnahme des Landesverkehrsplaners Zibuschka und seines Chefs, Straßenbaureferent LH Erwin Pröll, zum Masterplan Berücksichtigung gefunden haben, ist ein schweres Versäumnis. LH Pröll ist aufgefordert, sofort und ohne weitere Verzögerungen mit dem Bund betreffend der Realisierung der Nordautobahn, der Wiener Ostumfahrung und der sechsten Donauquerung östlich von Wien in Verhandlungen einzutreten", so der SP-Verkehrssprecher abschließend. (Schluß) fa

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