Knotzer: Stellungnahme des Landes zum Masterplan - wichtige NÖ-Verkehrsanliegen fehlen

Landesverkehrsreferent Pröll muß endlich Taten setzen

St. Pölten, (SPI) - "Die Stellungnahme des Landes Niederösterreich zum Masterplan des Verkehrsministeriums ist ein wirkliches Desaster -wichtige Anliegen im Straßen- und Schienenverkehr, die Niederösterreich in den nächsten Jahren dringendst verwirklicht sehen möchte, werden nicht einmal eingefordert. So ist der vollwertige Ausbau der Westautobahn auf drei Spuren - inkl. Pannenstreifen -genausowenig zu finden wie der vierspurige Ausbau der Südautobahn zumindest bis Traiskirchen/Baden", kritisiert der Traiskirchner SP-Landtagsabgeordente Fritz Knotzer.****

Landesverkehrsreferent Pröll hat es einfach verabsäumt, die wichtigsten Anliegen Niederösterreichs im Bund einzufordern. "Eine wirklich beeindruckende "Konzeptlosigkeit" muß auch in Sachen öffentlicher Verkehr festgestellt werden", so Knotzer. Weder die Beschleunigung der Badener Bahn, weder Ausbaupläne der Wiener U-Bahn ins Wiener Umland noch die Verwirklichung wichtige Schienenausbauvorhaben für den Süden Niederösterreichs scheinen in der Stellungnahme des Landes Niederösterreich zum Masterplan auf. Visionslos ist Landesverkehrsreferent Pröll offenbar auch hinsichtlich der Zusammenarbeit mit der Bundeshauptstadt Wien. So wäre beispielsweise der Ankauf von Mehrzweckfahrzeugen, die gleichzeitig im U-Bahn-Netz, aber auch auf der Badener Bahn verkehren können, ein wichtiger Ansatzpunkt, die künftigen Verkehrsprobleme des Wiener Umlandes zu lösen", so Knotzer weiter.

Wir Sozialdemokraten fordern die Verwirklichung von wichtigen Straßen- und Schienenprojekten. Ihnen ist es bei vielen Projekten bis heute nicht gelungen, diese Forderungen Niederösterreichs im Bund überhaupt bekannt zu machen. Die bloße Übermittlung eines Landesverkehrskonzeptes darf wohl kaum als Grundlage für fundierte Planungen und Finanzierungskonzepte angesehen werden. Liefern sie endlich die erforderlichen Daten, Fakten und Planungsunterlagen. Sonst muß Niederösterreich noch weitere Jahrzehnte auf die Verwirklichung seiner wichtigsten Verkehrsanliegen warten", so Knotzer abschließend.
(Schluß) fa

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