Trotz Asienkrise gute Exportmöglichkeiten in Vietnam

WKÖ errichtet Marketing-Büro in Hanoi

Wien (PWK) - Anhaltendes Interesse der österreichischen Wirtschaft am vietnamesischen Markt stellt Handelsdelegierter Herwig Renner (Bangkok) fest. Das (immer noch niedrige) bilaterale Handelsvolumen nimmt rasch zu. Österreichs Exporte, die im Vorjahr um 30 Prozent auf rund 350 Mio S angewachsen waren, stiegen 1998 (erste sieben Monate) um weitere 25 Prozent an. Hauptexportgüter sind Maschinen, Papier und Pappe sowie Eisen- und Metallwaren. Die Importe aus Vietnam (vorwiegend Schuhe, Textilien, Kaffee) kletterten 1997 um 45 Prozent auf 550 Mios S. (Jänner bis Juli 1998 : + 13 Prozent). ****

Die Wirtschaftskrise in Asien wirkt sich in Vietnam infolge des niedrigeren Entwicklungsstandes und der geringeren internationalen und regionalen Verflechtung viel weniger aus als in den anderen Ländern der Region, erläutert Renner. Vietnam verzeichnete im Vorjahr ein Wirtschaftswachstum von 8,5 Prozent. Das Industriewachstum war mit 13 Prozent eines der höchsten weltweit. Träger des Aufschwungs sind der Bausektor sowie die Nachfrage nach Maschinen und Investitionsgütern. Daneben macht sich auch eine zunehmende Nachfrage nach Konsumgütern bemerkbar. (Nachholbedarf für Markenartikel ausländischer Provenienz).

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Dr. Gerhard Kernthaler

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