JVP-Wien kämpft gegen die Verharmlosung von Designerdrogen

JVP startet Info-Kampagne: "No Ecstasy for Fantasy"

Wien (Junge Volkspartei) Den Startschuß für eine breite Informationskampagne gegen Party- und Designerdrogen gaben heute Vzbgm. Bernhard GÖRG und der Landesobmann der JVP-Wien Wofgang KUBESCH. Mit Informationsständen, Foldern und dem Einsatz von geschulten JVP-Aktivisten soll in den kommenden Wochen vor Szene-Lokalen und Clubbing-Örtlichkeiten über die Gefahren von Ecstasy aufgeklärt werden.****

"Wir wehren uns mit aller Entschiedenheit gegen die von den
Grünen und dem LIF betriebene Verharmlosung dieser Drogen"" erklärte KUBESCH. "Wir sehen uns mit dieser Aktion nicht als Konkurrenz zu bestehenden Projekten, die Aufklärungsarbeit
leisten, sondern als sinnvolle und notwendige Ergänzung", fügte GÖRG hinzu. Es müsse - vor allem auch in der politischen Diskussion - endlich einmal klargestellt werden, daß es sich
bei den sogenannten "Designerdrogen" nachweislich um harte
Drogen handle mit denen jährlich in Österreich immerhin rund 170 Millionen Schilling umgesetzt werden. Die Verharmlosung dieser Gefahr, verbunden mit der Forderung nach einer Liberalisierung
des Drogengesetzes, sei unerträglich, waren sich die beiden ÖVP-Politiker einig.

KUBESCH kündigte daher auch Aktionen und Infostände vor den Parteizentralen der Grünen und des LIF an. "Vielleicht wissen
bei diesen beiden Parteien ja nicht alle über die
gesundheitlichen Gefahren dieser Drogen Bescheid, die JVP wird
aber auch die Grünen und die Liberalen gerne dahingehend
aufklären und informieren."

Vzbgm. GÖRG sprach sich in diesem Zusammenhang deutlich für alle Facetten der Jugendkultur wie etwa Clubbings, Raves, oder
ähnliches aus. Aufgabe der Wiener Volkspartei sei es aber auch
die Jugend vor den Gefahren dieser Szene zu schützen. "Und eine
der großen Gefahren an dieser Szene ist eindeutig Ecstasy",
meinte GÖRG. Abschließend wies KUBESCH darauf hin, daß auch das Datenmaterial zum Konsum von Designerdrogen derzeit noch mehr
als dürftig sei und forderte die Stadt Wien auf, sich dieser Problematik durch Erstellung von diesbezüglichen Studien
verstärkt anzunehmen. ****

(schluß)

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