Wiedereröffnung Ausbildungszentrum Jungarbeiterbewegung

LHStv. Prokop: Generationen zusammenführen

St.Pölten (NLK) - Bei der gestrigen Wiedereröffnung des Ausbildungszentrums der Österreichischen Jungarbeiterbewegung (ÖJAB) in Mödling sagte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop, es gebe viele Berührungspunkte zwischen der Arbeit der ÖJAB und jener im Land Niederösterreich. Auch hier, wo nicht nur Wohnraum geschaffen, sondern auch ein soziales Umfeld geboten werde, sei man bemüht, die Generationen zusammenzuführen und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Haupttätigkeitsfelder der ÖJAB - Jugend-, Senioren-, Entwicklungs- und Europäische Bildungsarbeit - zeigten sehr deutlich, wie sehr private Organisationen und Politik an einem Strang ziehen.

Die Umbaumaßnahmen für das nunmehr 172 Wohnplätze vorrangig für Niederösterreicher aufweisende, 30 Jahre alte Ausbildungszentrum haben 28 Millionen Schilling gekostet, die Gesamtkosten beliefen sich inklusive Einrichtung auf über 31 Millionen Schilling netto. Prokop konnte in diesem Zusammenhang auch eine Aufstockung der Förderungsmittel durch das Land Niederösterreich zusagen, das betrifft u.a. die Einrichtung von Sporträumlichkeiten.

Eduard Schüssler, Hauptgeschäftsführer der ÖJAB, die österreichweit 25 Häuser für insgesamt 4.400 junge und ältere Menschen unterhält, wies in seiner Stellungnahme darauf hin, daß das Ausbildungszentrum, dessen Gesamtfinanzierung über die Raiffeisen-Landesbank erfolgte, zur Gänze mit jungen Bewohnern ausgelastet ist. Die baulichen Gegebenheiten sollen auch das Zusammenleben der Bewohner prägen, für gemeinsame Aktivitäten stehen etwa ein Jugendcafé, ein Musikstudio, eine Bibliothek, ein Meditationsraum, ein TV-Raum und saisonabhängig ein Grillplatz und eine Liegewiese zur Verfügung.

Im Rahmen der Feierstunde enthüllte Prokop auch ein Straßenschild mit der Aufschrift "Dr. Bruno Buchwieser-Gasse", die fortan zum Ausbildungszentrum führt und an den Gründer und langjährigen Präsidenten der ÖJAB erinnert.

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