Deutsche Telekom AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

Bonn (ots-Ad hoc-Service) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich=

Deutsche Telekom reicht Tarif-Antrag
beim Regulierer ein

Die Deutsche Telekom hat bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post einen Antrag auf Genehmigung neuer Tarife für Verbindungen im Festnetz sowie auf Absenkung der Umsatzgrenzen im Dial & Benefit-Angebot eingereicht. Das geplante neue Tarif-System betrifft Verbindungen im Bereich German Call (Ferngespräche im Inland) sowie Regio Call (Inlandsverbindungen im Umkreis von 50 Kilometer). Der Antrag sieht deutliche Preissenkungen sowie eine Vereinfachung der Tarifzeiten ab dem Anfang Januar 1999 vor.

Geplant ist, an Werktagen künftig nur noch verschiedene Tarife in den zwei Zeitbereichen von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr (Peak) und von 18.00 Uhr bis 9.00 Uhr (Off-Peak) anzusetzen. Die Kunden der Deutschen Telekom telefonieren dann künftig nach der einfachen Formel: 24 bzw. 12 Pfennig je Minute für Fern- und Regionalgespräche beim ISDN- und 36 bzw. 12 Pfennig je Minute für Ferngespräche beim analogen Telefonanschluß. Für Regionalgespräche soll beim analogen Anschluß in der Zeit von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr künftig ein Minutenpreis von 24 Pfennig gelten.

In der Zeit zwischen 2.00 Uhr und 5.00 Uhr bleibt der noch günstigere Tarif von 6 Pfennig je Minute erhalten.

An Wochenenden sowie an bundeseinheitlichen Feiertagen sollen künftig alle Regional- und Ferngespräche zu einem einheitlichen Minutenpreis von 12 Pfennig abgerechnet werden.

Die Regelungen des Angebotes 10plus (Preisnachlaß ab der 10. Minute) bleiben für die Kunden in der bisherigen Form erhalten.

Innerhalb des Dial & Benefit Angebotes beantragt die Deutsche Telekom, die Mindestumsätze für die verschiedenen Produktvarianten abzusenken. Es ist geplant, die Mindestabnahmemengen je Abrechnungszeitraum einheitlich für Dial & Benefit und Dial & Benefit CN (Corporate Networks) auf 3.500, 12.500 und 31.000 DM abzusenken.

Die Deutsche Telekom plant, sich aus den Tarifmaßnahmen ergebende Umsatzreduktionen durch eine verbesserte Wettbewerbsposition und Geschäftsbereiche weitestgehend ausgleichen zu können. Der Vorstand hat weitere Kostensenkungsmaßnahmen beschlossen.

Detail-Darstellung

Künftig gelten - vorbehaltlich der Genehmigung durch die Regulierungsbehörde -folgende Taktlängen in Sekunden:

Tarifstruktur alt
Montag bis Freitag 9.00 12.00 18.00 21.00 5.00 Tarifzeit bis bis bis bis bis
12.00 18.00 21.00 2.00 9.00 Taktlänge in Sekunden
RegioCall alt 26 30 45 60 60 GermanCall alt 13 14 22,5 36 22,5

Tarifstruktur neu
Montag bis Freitag 9.00 18.00 und 5.00
Tarifzeit bis bis bis
18.00 2.00 9.00
Taktlänge in Sekunden
RegioCall neu 30 60
GermanCall neu * 20 60

*Für ISDN-Anschlüsse gilt in der Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr im Bereich GermanCall ein abgerechneter Takt von 30 Sekunden

Tarifstruktur alt
Samstag, Sonntag 5.00 21.00
und Feiertage bis bis
Tarifzeit 21.00 5.00

Taktlänge in Sekunden
RegioCall alt 45 60
GermanCall alt 30 36

Tarifstruktur neu: Einheitlich 60 Sekunden. Die bisherige Abrechnung in unterschiedlichen Taktungen und Entfernungs Bereichen wird in eine einheitliche Abrechnung aller inländischen Gespräche außerhalb des City-Bereichs im 60 Sekunden-Takt je Tarifeinheit geändert.

Über die Änderungen der abgerechneten Taktzeiten hinaus soll der 10,43 Pfennig abgesenkt werden. Damit ergibt sich für die Kunden der Deutschen Telekom ein Brutto-Preis je Tarifeinheit von 12 Pfennig statt bislang 12,1 Pfennig.

Ende der Mitteilung
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