Prober: SP-Masterplan fordert Semmering-Bahntunnel und ignoriert NÖ-Interessen

Niederösterreich, 12.11.1998(NÖI) Mit der gestrigen Pressekonferenz der SP wurde der niederösterreichischen Bevölkerung einmal mehr vor Augen geführt, was sozialistische Verkehrspolitik bedeutet. Zwei SP-Mandatare - offenbar vom Verkehrsminister als politischer Flankenschutz installiert -verteidigen Einems Masterplan, der Niederösterreich geradewegs ins Verkehrschaos führt. Dieser "Desasterplan" vergißt nämlich komplett auf Niederösterreich und beschert uns statt dessen das unfinazierbare, unnötige und ökologisch gefährliche Projekt Semmering-Bahntunnel, ist LAbg. Sepp Prober empört.****

Durch ihr Beharren am Semmering-Bahntunnel treten die
Sozialisten die niederösterreichischen Interessen mit Füßen. Sie widersprechen einer hochkarätigen Expertengruppe, die vernünftige Alternativen zum Semmering-Bahntunnel erarbeitet und darauf gedrängt hat, diese zu untersuchen. Es darf nicht sein, daß durch den milliardenschweren Semmering-Bahntunnel viele wichtige Nahverkehrsprojekte auf der Strecke bleiben, betonte Prober.

All diese Projekte zum Nutzen der niederösterreichischen Bevölkerung finden sich im NÖ Landesverkehrskonzept, nicht aber im Masterplan von Einem. "Mit ihrer Unterstützung des Einem'schen 'Desasterplans' beweist die SP-NÖ nur, auf welcher Seite sie steht", so Prober.

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