Kautz: Schwere Versäumnisse in der Stellungnahme des Landes Niederösterreich zum Masterplan

St. Pölten, (SPI) - Keine Forderung nach einer Nordautobahn, keine Forderung nach einer sechsten Donaubrücke östlich von Wien, keine Forderung nach einem durchgehenden dreispurigen und vollwertigen Ausbau (inkl. Pannenstreifen) der Westautobahn, keine Forderung nach dem Bau der S 34. Die Forderung eines vierspurigen Ausbaus der Südautobahn beschränkt sich nur auf die Strecke Vösendorf bis Einbindung in die A3 und nicht wie notwendig mindestens bis Traiskirchen/Baden. Auch die wichtige sozialdemokratische Forderung nach einem Ausbau der Park&Ride-Anlagen bzw. den Ausbau der S 2 ist in der Stellungnahme nicht zu finden. "Diese Liste ließe sich umfassend fortsetzen - diese Stellungnahme, für die Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll verantwortlich zeichnet, ist ein Desaster. In der alten Manier "Haltet den Dieb" versucht die ÖVP nun, diese schweren verkehrspolitischen Versäumnisse zu kaschieren und Verkehrsminister Einem verantwortlich zu machen", stellt SP-Abgeordneter Herbert Kautz heute fest.****

"Landesverkehrsreferent Pröll hat es einfach verabsäumt, die wichtigsten Anliegen Niederösterreichs im Bund einzufordern. Ihm selbst war diese Stellungnahme seit März 1998 bekannt - und die ÖVP ist gut beraten, sich bei ihrem Landeshauptmann zu erkundigen, bevor sie sich gänzlich der Lächerlichkeit preisgibt. Die Versäumnisse sind nämlich seit Jahren beim Landesverkehrsreferenten angesiedelt - und Niederösterreichs Pendler und Verkehrsteilnehmer müssen für dessen Untätigkeit die Zeche zahlen", so Kautz abschließend.
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