Berichtigte WIEDERHOLUNG OTS0125 FGÖ/RFS: ÖH nur mehr reiner Selbstbedienungsladen

Förderung der Anti-Rassismus-Hotline einfach unverständlich

Wien (OTS) - "Solche Projekte haben in der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) nichts verloren", so kommentiert der Fraktionsvorsitzende des Ringes Freiheitlicher Studenten (RFS) im Zentralausschuß (ZA), Andreas Trammer, die gestrige Präsentation der Anti-Rassismus-Hotline.
Die 1997 vom Vorsitzenden Gattringer eingeführte Hotline erhält von der ÖH jährlich eine Förderung von 100.000 öS. Hinzu bekommt der betreibende Verein, Helping Hands, weitere 150.000 öS jährlich überwiesen. "Aus studentischer Sicht einfach unverständlich und inakzeptabel", so Trammer, der gleichzeitig auch Vorstandsmitglied für Studentenfragen in der Freien Gewerkschaft Österreichs (FGÖ) ist.****

Trammer vermißt bei dem geförderten Projekt einen Bezug zu studentischen Anliegen. Außer, daß die Mitarbeiter Studenten sind, und, daß einmal im Jahr eine Pressekonferenz mit Gattringer abgehalten wird, kann ich keine Verbindung herstellen, gibt Trammer zu bedenken.
Angesichts eines 3,6 Mill. ÖS Jahresbudget von Helping Hands ist die Notwendigkeit einer Förderung auch nicht wirklich gegeben. Bei der Präsentation durch die Verantwortlichen konnte auch keine klare Auskunft über die Verwendung der Mittel gegeben werden.
Wenn manche Leute meinen, solche Projekte betreiben zu müssen, dann ist das deren gutes Recht, aber nicht gefördert von den Zwangsbeiträgen der Studierenden, so Trammer weiter.

Die ÖH sollte endlich die Zwangsbeiträge im Sinne ihrer Mitglieder verwenden und nicht im großen Stil verschleudern.
Die soziale Lage der Studenten wird immer trister, immer mehr Studenten sind gezwungen einen Nebenjob auszuüben, die Kürzung von Leistungsstipendien und vieles mehr. Das sind Themen, um die sich die ÖH ernsthaft kümmern sollte.

Wenn Gattringer die Anti-Rassismus-Hotline unbedingt fördern will, dann soll er es vom Budget der Aktionsgemeinschaft (AG) abzweigen. Angesichts dessen Höhe wohl kaum ein Problem, so Trammer abschließend.

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