GfK-Studie: Wirtschaft setzt hohe Erwartungen in die dritte Mobilfunkgeneration

MOBILKOM startet Informationsoffensive

Wien (OTS) - Schon in 3-5 Jahren ist die dritte
Mobilfunk-Generation UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) praxisreif. Eine aktuelle GfK-Studie fragte danach, was sich die Wirtschaft von UMTS erwartet und zeigt einen deutlichen Nachholbedarf beim Informationstechnologie-Management in Österreich. Die Mobilkom Austria AG startet daher eine Informationsoffensive.

Im Auftrag der Mobilkom wurden von GfK im Oktober 200 österreichische Betriebe ab 20 Mitarbeiter über ihre Sicht zur zukünftigen Entwicklung der drahtlosen Informationsgesellschaft und UMTS befragt. Interviewpartner waren hauptsächlich EDV-Leiter oder Mitarbeiter der EDV-Abteilung bzw. bei kleineren Betrieben Mitglieder der Geschäftsführung.

Knapp 85 Prozent der österreichischen Betriebe geben zwar an, zumindest von UMTS, der dritten Mobilfunk-Generation, gehört zu haben, jedoch sind nur rund 40 Prozent "einigermaßen" bis "sehr gut" informiert. Die GfK-Studie zeigt weiters einen deutlichen Nachholbedarf im Informations-Technologie-Management auf. In mehr als der Hälfte der Unternehmen wird die Beschäftigung mit der Informationstechnologie nur nebenbei betrieben, 10 Prozent der befragten Unternehmen sprechen gar von einem "Chaos". Hier will die Mobilkom mit einer Informationsoffensive ansetzen: "Wir sehen unsere Aufgabe auch darin, Betriebe schon heute über die Chancen und neuen Herausforderungen, die sich durch den neuen Standard UMTS ergeben, zu informieren", erklärt der Generaldirektor der Mobilkom Austria AG , Heinz Sundt.

Ein wesentlicher Vorteil von UMTS wird laut GfK Studie bereits heute klar gesehen: Mehr als 75 Prozent der befragten Betriebe sehen im zukünftigen Mobilfunk-Standard einen wichtigen Beitrag für den Unternehmenserfolg vor allem bei der Kommunikation mit Kunden, aber auch beim betriebsinternen Informationsaustausch. Als Trend der Informationstechnologie sehen weiters rund 49 Prozent der befragten Unternehmen die intensivere Nutzung von Internet, 45 Prozent die verstärkte Vernetzung mit Kunden und Lieferanten und 34 Prozent den schnelleren Informationsaustausch.

Die Entwicklung von UMTS in den nächsten 8 bis 10 Jahren wird nach Einschätzung der Betriebe nur zum Teil zu Lasten des Telefon-Festnetzes gesehen. Vielmehr wird angenommen, daß die übertragene Informationsmenge insgesamt steigen wird. Ausfallssicherheit und störungsfreie Datenübertragung, Bediener- und Anwenderfreundlichkeit sowie abhörsicherer Datenschutz sind den Unternehmen bei der Nutzung von UMTS als Ersatz für das Festnetz besonders wichtig. Die Mehrheit der Betriebe fordert, daß der Einsatz von UMTS "kostenneutral" sein muß.

Mobilfunk und Internet werden von fast 100 Prozent der befragten Unternehmen schon heute genutzt. Mehr als die Hälfte der Unternehmen ist mit Filialen und Niederlassungen, jedoch nur rund 35 Prozent mit Kunden vernetzt. Innerhalb der nächsten 4-5 Jahre erwarten die Unternehmen im Rahmen des gesamten Informationsaustausches durch UMTS eine Vervierfachung des Multimedia-Anteils. Derzeit verwenden schon 39 Prozent der Großunternehmen und 23 Prozent der mittleren Unternehmen mindestens ein Handy in Verbindung mit Internet. Generaldirektor Heinz Sundt sieht sich bestätigt: "Wir haben als erster das Handy mit dem Internet verbunden und damit wichtige Impulse für diese Entwicklung gesetzt."

Symposium: Drahtlose Informationsgesellschaft, Delphi Studie

Der Start zu dieser Informationsoffensive der MOBILKOM ist das internationale Symposium "Visions of a wireless information society", das am 24. und 25. November 98 in Wien stattfinden wird. Dort werden die Ergebnisse einer internationalen Delphi-Studie des WIFO und der Akademie der Wissenschaften über Expertenerwartungen zur dritten Mobilfunkgeneration präsentiert und diskutiert. Highlight des Symposiums ist ein Vortrag von Nicholas Negroponte, des weltweit führenden Experten auf dem Gebiet "Informationstechnologien der Zukunft". Er wird vor allem die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen, die sich durch die neuen Informationstechnologien und die dritte Mobilfunkgeneration für unsere Wirtschaft ergeben können

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