NÖ Pendlerhilfe:

Einkommensgrenzen spürbar angehoben

St.Pölten (NLK) - Rund 2.500 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher beziehen derzeit die NÖ Pendlerhilfe, im kommenden Jahr werden es voraussichtlich um 1.100 mehr sein. Diese Vorausschau ergibt sich aus einer spürbaren Erhöhung der Einkommensgrenzen, ab denen Anspruch für die Pendlerhilfe besteht, und zwar ab 1. Jänner 1999. Sie wurde in der gestrigen Sitzung der NÖ Landesregierung beschlossen. Damit sollte auch die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel gesteigert werden. Ziel der NÖ Arbeitnemerförderung und damit auch der Pendlerhilfe, stellt dazu Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop fest, sei es nicht nur, sozial schwächeren ArbeitnehmerInnen Hilfestellungen zu geben, sondern auch Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern, deren Erreichbarkeit zu fördern und den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erleichtern. "Mit der Verbesserung der Pendlerhilfe setzen wir auch einen Schritt zur notwendigen Erhöhung der Mobilität der Arbeitnehmer", betont Prokop. Auch von der SP-Niederösterreich wird die beschlossene Erhöhung der Pendlerhilfe begrüßt. "Mit der nunmehrigen Anhebung kann auch die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel und damit deren Auslastung gesteigert werden", so die Sozialsprecherin Landtagsabgeordnete Helene Auer.

Die NÖ Pendlerhilfe gibt es seit 1984. Anspruch haben niederösterreichische Arbeitnehmer, wenn die Entfernung zwischen Wohnsitz und Arbeitsplatz mindestens 25 Kilometer beträgt und das Familieneinkommen die Höchstgrenzen nicht überschreitet. Diese betragen ab 1. Jänner 1999:
für den ersten Erwachsenen 19.500 statt bisher 16.000 Schilling für den zweiten Erwachsenen 15.600 Schilling (bisher 12.800)
für AlleinerzieherInnen 23.200 Schilling (19.000)
für jedes Kind bis inklusive sechs Jahre 5.200 Schilling (4.250) für jedes Kinder von 7 bis inklusive 14 Jahre 5.900 Schilling (4.800) für jedes Kind ab 15 Jahren, solange Familienbeihilfe bezogen wird, 6.500 Schilling (5.350)
für Lehrlinge, die eine monatliche Lehrlingsentschädigung bis 4.900 Schilling (bisher 4.000) erhalten, kann die Pendlerhilfe in doppelter Höhe gewährt werden.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK