ÖBB - Umweltgerechte Mobilität WIEDERHOLUNG OTS0058

Die Weltklimakonferenz in Buenos Aires fordert einmal mehr die weltweite Reduktion des gefährlichen Treibhausgases CO2. Für die ÖBB ist die Synthese von Umwelt und Mobilität mehr als ein Lippenbekenntnis.

Wien (OTS) - 80 - 90 % der durch den Verkehr abgegebenen
Schadstoffe entstehen durch PKW und LKW. Der technische Fortschritt kann mit dem schnellen Anstieg der durch den Verkehr verursachten Emissionen nicht mithalten. Gegenwärtig hängt der Straßen- und Luftverkehr noch ausnahmslos vom Mineralöl ab, und das Verkehrsaufkommen erhöht sich stetig. Die Lösung lautet: Mobilität oder Verkehr. Die Lösung der ÖBB ist die Synthese von Mobilität und Umwelt. Die Schiene besitzt zweifellos das größte Potential, um einen Ausweg aus diesem Dilemma zu finden.

Im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern schneidet die Bahn bezüglich des Ausstoßes von CO2 sowie anderen Schadstoffen sehr gut ab.

Schiene Straße
Kohlendioxid (CO2) 312.000 t/a 16.321.000 t/a Stickstoff (NO2) 1.670 t/a 96.280 t/a Kohlenmonoxid (CO) 500 t/a 311.890 t/a Schwefeldioxid (SO2) 240 t/a 4.070 t/a

Darüber hinaus werden bei den ÖBB schon seit geraumer Zeit Maßnahmen gesetzt, den Primärenergieverbrauch drastisch zu senken.

Die Verwendung von Elektrizität als Energieträger für die Traktion bietet enorme Flexibilität in der Verwendung von Primärenergiequellen, insbesondere erneuerbare bzw. schadstoffarme Energien. Die ÖBB haben weltweit den größten Anteil an Eigenerzeugung von Bahnstrom. Ca. 30 % des Jahresbedarfs an elektrischer Arbeit bei einer Spitzenbelastung von 50 % werden von den ÖBB in sieben eigenen Wasserwerken selbst erzeugt. Die Bahn fährt zu fast 90 % mit regenerativer Energie. Insgesamt kommen 89 % des Bahnstromes aus Wasserkraft. Ca. 60 % des österreichischen Bahnnetzes sind elektrifiziert. Auf diesem Teil werden fast 95 % der Betriebsleistung erbracht. Zudem setzen die ÖBB eindeutige Akzente zur Reduktion der Schadstoffe, indem sie den Nahverkehr kontinuierlich ausbauen.

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