Rotes Kreuz/Österreich Österreich: Rotkreuz-Einsatz in Honduras

Wien (ÖRK) - Die Beladung des Transportflugzeugs vom Typ Ilyuschin 76 mit Zielgebiet Honduras wird voraussichtlich heute nacht in Wien-Schwechat erfolgen. Der Abflug ist für Donnerstag,
12. November 1998, 11:00 Uhr geplant.
Die Rotkreuz-Mannschaft erhält heute am Nachmittag im Generalsekretariat des Österreichischen Roten Kreuzes in Wien ein Abschluß-Briefing. Die ERU-Einheit besteht aus 4 Spezialisten, zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen, 11 Tonnen Chemie und einem Begleitfahrzeug. Aufgabe ist es, sauberes Wasser für Krankenhäuser in Tegucigalpa (Honduras) zu produzieren.

Wie funktioniert eine Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA)?
Jede TWA besteht aus einem Rohwasserbecken für das Schmutzwasser, einer Filteranlage und einem Reinwasserbecken. Verschmutztes Wasser wird im Rohwasserbecken mit Chlor, Eisen-III-Chlorid (oder Aluminiumsulfat) und Aktivkohle versetzt. So werden Schwebstoffe gebunden und setzen sich ab. Nun wird das Wasser mit hohem Druck durch Filtertrommeln gepumpt und ins Reinwasserbecken abgeleitet. Das gefilterte Wasser wird getestet und je nach Reinheitsgehalt noch mit Chlor versetzt, um verbliebene Keime abzutöten. Danach erfolgt die chemische Untersuchung im Handlabor (Test der pH-, Chlor- und Nitrit-Werte), um festzustellen, ob das Reinwasser auch als Trinkwasser geeignet ist.
Pro Stunde können mit einer Anlage 10.000 Liter Wasser gereinigt werden.

Das Österreichische Rote Kreuz ersucht weiterhin um Spenden auf das PSK-Konto 2.345.000, Kennwort "Wirbelsturm".

Rückfragehinweis: ÖRK-Pressestelle
Mag. Bernhard Jany
Tel.: 01-58900-151
11. November 1998

www.redcross.or.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Bernhard Jany
Tel.: (01) 58 900/151

Österr. Rotes Kreuz

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ORK/ORK