Hofbauer: Sozialistische Verkehrspolitik prolongiert Chaos in Niederösterreich

Semmering-Loch auf Kosten zahlreicher Nahverkehrsprojekte

Niederösterreich, 11.11.98 (NÖI) "Die niederösterreichischen Sozialdemokraten sind auf dem besten Wege Niederösterreich in ein verkehrspolitisches Chaos zu führen, indem sie einen "Masterplan" verteidigen, der nur Nachteile für unser Land hat. Dieser Plan ist eine Katastrophe für die 200.000 niederösterreichischen Pendler und ein Anschlag auf jeden Verkehrsteilnehmer", erklärte der Verkehrssprecher der VP NÖ, LAbg. Johann Hofbauer.****

Was der "Desasterplan" Einems für Niederösterreich bedeutet, möchte ich hier nur an fünf Beispielen anschaulich machen:

1. Nachdem es keine Verbindungsspange von der Ostautobahn nach Kittsee geben soll, wird Hainburg weiterhin im Verkehr ersticken. Die Bevölkerung wird dies dem Verkehrsminister zu danken wissen.

2. Entlang der Brünnerstraße (in Wolkersdorf, Kollnbrunn, Gaweinstal etc.) wird es keine Ortsumfahrungen geben. Die Verkehrslawinen werden sich weiter durch die Orte wälzen und die Bevölkerung wird weiterhin unerträglichen Gefahren und Belastungen ausgesetzt sein.

3. Einen Umfahrungsring von Wien, wie es ihn bereits in allen europäischen Großstädten gibt, wird es nicht geben.

4. Im Süden von Wien wird das tägliche Los der Pendler weiterhin der stundenlange Stau sein. Ein vierspuriger Ausbau der
Südautobahn bis Guntramsdorf fehlt nämlich.

5. Eine bessere Anbindung des Wald- und Weinviertels an den NÖ Zentralraum und an die Westautobahn ist, wenn es nach dem Willen
von Einem geht, in weite Ferne gerückt.

"Das alles und noch viel mehr soll es, ginge es nach Einem,
nicht geben. Dafür soll es einen 15 bis 20 Milliarden schweren Semmering-Bahntunnel geben, den niemand braucht, der
unfinanzierbar und ökologisch gefährlich ist", betonte Hofbauer.
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