Donabauer: Absichtserklärungen müssen endlich Taten folgen, Herr Minister Einem!

Niederösterreich, 10.11.98 (NÖI) Ein neuerlicher schwerer Verkehrsunfall in den heutigen Morgenstunden hat wieder einmal die krassen Mißstände im Bereich der Hauptverkehrsachse in Österreichs Westen aufgezeigt. Nicht nur, daß wieder einmal Menschen zu
Schaden gekommen sind und wertvolles Volksvermögen zerstört wurde, wurde wieder deutlich: Der längst notwendige Ausbau der Bundesbahn in diesem Bereich ist ein Versäumnis, das täglich großen Schaden verursacht und schwerste Verletzungen fordert. ****

Der niederösterreichische VP-Mandatar Karl Donabauer zeigt hier die Probleme der Menschen offen auf, die oft mit ihrer Geduld am Ende sind: "Täglich steigt das Transitaufkommen auf unseren Straßen, besonders die Hauptverkehrsachse im Bereich der Westautobahn liegt völlig im Argen. Vom zuständigen Verkehrsminister erhält man aber nur Absichtserklärungen – wie jüngst im Master-Plan – aber keine konkreten Maßnahmen. Hier ist Minister Einem gefordert zu erkennen, daß die geänderten Umstände das völlige Versagen der Verkehrspolitik offenkundig machen und rasches Handeln gefordert ist."

Im Interesse der Bürger – vor allem der Pendler, der Wirtschaft, all derer, die täglich im Verkehrsinfarkt auch in der Bundeshauptstadt verzweifeln und all jener, die durch die
mangelnde Sicherheit zu Schaden kommen, fordert Donabauer:
"Entlastung der Autobahn, Transit auf die Schiene, zügiger Ausbau der Westautobahn und das in einem derartigen Umfang, der den steigenden Anforderungen und den neuen Herausforderungen durch das steigende Verkehrsaufkommen in Europa gerecht wird. Und das bitte umgehend, Herr Minister Einem. Die Menschen warten auf Lösungen
und dürfen nicht länger in Unsicherheit gelassen werden!"

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