Kurzreiter: Konkrete Impulsprojekte sollen Grenzland stärken

200 Millionen jährlich für die Grenzregionen Niederösterreichs

Niederösterreichs, 10.11.1998 (NÖI) "Das Land und vor allem die Grenzregionen fit machen und rüsten" ist die Devise Niederösterreichs für eine EU-Erweiterung. So hat Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ein Fitnessprogramm entwickeln lassen, das die Regionen mit konkreten Projekten stark machen soll. Jährlich
werden für die Grenzregionen 200 Millionen Schilling zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden aber noch Mittel vom Bund und aus Brüssel erwartet, erklärte LAbg. Franz Kurzreiter.****

Es gibt bereits einige konkrete Projekte. Eines davon ist der "Universitätslehrgang Regionalmanagement Groß Siegharts".

"Ziel dieses Europäischen Lehrgangs für Regionalentwicklung ist die Weiterqualifizierung von Personen für Aufgaben in der Beratung und im Management von Projekten und Programmen der Regionalentwicklung. Der Lehrgang ist für 20 Teilnehmer auf zwei Jahre konzipiert und vom Wissenschaftsministerium als Universitätslehrgang anerkannt. Er wird in Groß Siegharts in der ehemaligen Textilfachschule dem heutigen TBZ (Technologie – und Beratungszentrum) seine Heimat finden", so Kurzreiter weiter.

"Neben den damit verbundenen Wertschöpfungseffekten für die gesamte Region erwarten wir uns auch positive Imageeffekte, die
mit den Projekten, die daraus entstehen werden für die Region verbunden sind. Darüber hinaus werden interessierte Menschen einen völlig neuen Arbeitsplatz in einer 'Branche der Zukunft', nämlich der Regionalentwicklung finden", betonte Kurzreiter.
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