Strukturreform der NÖ Krankenhäuser

Sobotka: Bessere medizinische Betreuung gesichert

St.Pölten (NLK) - "Die Strukturreform der NÖ Krankenhäuser, die demnächst abgeschlossen sein wird, bringt eine bessere medizinische Versorgung der Bevölkerung", erklärte heute Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka. Niederösterreich wird demnach in fünf Versorgungsregionen aufgeteilt (vier Viertel und der Zentralraum) wobei St.Pölten, Krems und Wiener Neustadt Landesschwerpunkt-Krankenhäuser mit spitzenmedizinischen Einrichtungen werden. In allen anderen Regionen wird die medizinische Grundversorgung gewährleistet. "Eine volle medizinische Versorgung ist damit in allen Krankenhäusern gesichert. Die Krankenhausleitung kann auch über die ärztliche Besetzung entscheiden", wies Sobotka die Kritik der NÖ Ärztekammer zurück, die die medizinische Versorgung in Niederösterreich gefährdet sieht. Mit der Reform erreiche man eine flächendeckende und effiziente medizinische Betreuung. Auch von Krankenhausschließungen oder Kündigungen des medizinischen Personals könne keine Rede sein. Sobotka: "Niederösterreich hat derzeit ein Überangebot von 1.500 Betten, vorerst werden wir 10 Prozent einsparen." Darüber hinaus habe die leistungsorientierte Krankenhausfinanzierung die finanzielle Situation der NÖ Spitäler wesentlich verbessert. Früher gab es Kostensteigerungen von 10 Prozent pro Jahr, jetzt seien es nur mehr 3,7 Prozent.

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