KfV: SEHEN UND GESEHEN WERDEN OBERSTES GEBOT BEI HERBSTWETTER Fahren auf Sicht - Tempo reduzieren - Fahren mit Licht am Tag reduziert Tote und Verletzte!

Wien (OTS) - Erhöhtes Unfallrisiko besteht besonders jetzt in der grauen Jahreszeit. Nebel und Regen verschlechtern die Sicht und machen die Fahrbahn rutschig. So ist "Sehen und Gesehen werden" vor allem bei herbstlichen Nebeleinfällen oberstes Sicherheitsgebot.

Für Autofahrer ist jetzt Fahren auf Sicht lebensnotwendig. Innerhalb der eingesehenen Strecke muß der Fahrer jederzeit anhalten können. Nebelscheinwerfer und Nebelschlußleuchten sollten sinnvoll eingesetzt werden: Vorsicht ist im Kolonnenverkehr und im Stadtgebiet geboten, da es hier zur Blendung der anderen Autofahrer kommen kann.

Auch Fußgänger sollten bei schlechtem Wetter auf ihre Sichtbarkeit achten. Sichtbarkeit ist Sicherheit. So sind helle, bunte Kleidung oder reflektierende Accessoires ein wichtiges Mittel, um im Straßenverkehr auf sich aufmerksam zu machen.

"Fahren mit Licht am Tag": Viele internationale Studien beweisen die unfallreduzierende Wirkung. Zuletzt hat eine Studie im Auftrag der EU-Kommission für Österreich eine Reduktion um 60 Tote pro Jahr durch diese Maßnahme nachgewiesen. Die Ursache liegt in der erhöhten Auffälligkeit von beleuchteten Fahrzeugen im Straßenverkehr. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit fordert schon seit langem die gesetzliche Einführung dieser Maßnahme, denn ein eingeschaltetes Abblendlicht erhöht nicht nur im Herbst die Sicherheit im Straßenverkehr. Es soll auch das ganze Jahr über als Sicherheitsreserve genutzt werden.

Unfallbilanz der Vorwoche: Vom 2. - 8. November 1998 sind nach vorläufigen Zahlen insgesamt 12 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben: 9 PKW-Insassen (davon 6 Lenker), 1 Lkw-Lenker und 2 Fußgänger.

Hauptunfallursache war nichtangepaßte Geschwindigkeit (8), Vorrangverletzungen (3) und Übermüdung (1).

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