Steuerreform zur Mitgliederwerbung ungeeignet

Wien (OTS) - Die am 14. Gewerkschaftstag der GPA erhobenen Steuerreform-Forderungen liegen laut Meinung des VÖS-Bund der Steuerzahler nicht im allgemeinen Interesse der Steuerbürger, weil sie mit einem Mehr an Bürokratie und einem Mehr an Steueraufkommen einen Rückschritt in den Zielen einer echten Steuerreform für die Bürger darstellen (als Beispiele dienen der Ruf nach einer bürokratieträchtigen Wertschöpfungsabgabe und einer Wiedereinführung der Vermögenssteuer).

Mehr Gerechtigkeit wird man nicht dadurch erreichen, daß lediglich von der linken Tasche eines Bürgers in die rechte Tasche eines anderen "steuer-reformiert" wird. Zu empfehlen hingegen wären die Beseitigung von Differenzen in der Besteuerung zwischen Arbeitnehmern des geschätzten Bereiches zu den allgemein Beschäftigten und eine daraus mögliche Senkung des Steuersatzes.

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VÖS-Bund der Steuerzahler,
Dr.Franz Burkert,
Tel.: 01-581 03 33

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