Donabauer befürwortet realistische Anpassung der Pensionen und fordert eine außerordentliche Anpassung für extrem niedrige Pensionen

Niederösterreich, 8.11.98 (NÖI) Derzeit stehen 1,5 % Pensionsanpassung zur Diskussion. Es ist absolut legitim, daß die Pensionisten von ihren Vertretern eine höhere Anpassung erwarten, jedoch muß sie sich an der Entwicklung der Lebenshaltungskosten
und der Reallohnentwicklung der Erwerbstätigen orientieren und volkswirtschaftlich gerechtfertigt sein. "260.000 Pensionisten in Österreich sind allerdings Ausgleichzulagenbezieher. Wenn diese Pensionisten nur die Normalanpassung erhalten würden, wäre eine bedeutende Schlechterstellung ihrer ohnehin sehr eingeschränkten finanziellen Verhältnisse die logische Folge", so der VP NÖ Mandatar Karl Donabauer. ****

Donabauer fordert daher eine außerordentliche Änderung der Ausgleichzulagenrichtsätze oder die Fortführung von 2 Sonderzahlungen pro Jahr, um diesen Bürgerinnen und Bürgern, deren Pension unter öS 7.000,- pro Monat liegt, den entsprechenden Lebensunterhalt zu sichern."

Es ist Aufgabe des Sozialstaates, sich um alle Interessen
seiner Bürger zu kümmern. Vorrang müssen aber die Interessen und Anliegen haben, die besonderem Schutz bedürfen. Diese 260.000 betroffenen Pensionisten können mit ihren niedrigen Pensionen ohnehin nur die allerwichtigsten Bedürfnisse des Lebens finanzieren", betont Donabauer.

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