FRAUENKONFERENZ SPÖ-NÖ: ÖGB-FRAUEN DANKEN FÜR ZUSAMMENARBEIT

ÖGB-NÖ Frauenvorsitzende Haager lobt Einsatz Votrubas für Arbeitnehmerinnen

St. Pölten (SPI) In Landesrätin Traude Votruba haben die Arbeitnehmerinnen Niederösterreichs stets eine treue Verbündete im Kampf um mehr Rechte in Gesellschaft und Arbeitswelt, bessere Kinderbetreuungseinrichtungen als Grundlage des Kampfes für ein selbstbestimmtes Leben der Frauen und eine wirkliche Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit gefunden. Und gerade diese solidarische Kraft hat vieles möglich gemacht, worauf heute selbst jene mit Stolz verweisen, gegen die es durchgesetzt werden mußte, erklärte die Landesvorsitzende der ÖGB-Frauen-NÖ, NR a.D. Christine Haager, bei der Landesfrauenkonferenz der SPÖ-NÖ in Oeynhausen und erinnerte dabei an die großen gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen um die NÖ-Familienhilfe, die bedarfsgerechten Öffnungszeiten der Kindergärten, die Ausweitung des Betreuungsangebotes für die unter 3-jährigen Kinder und vieles mehr. "Daß heute drei Mütter das Offenhalten der Kindergärten am Nachmittag oder zeitig in der Früh erzwingen können, wenn Bedarf besteht, und dafür nur ein kostendeckender Betrag eingehoben werden darf, ist einer der großen Schritte, den uns der gemeinsame Kampf um die Rechte der arbeitenden Frauen mit Traude Votruba weitergebracht hat", unterstrich Haager.

Während die ÖVP etwa die Auszahlung der NÖ-Familienhilfe an berufstätige Mütter abgelehnt und ein Aufgeben der Berufsausübung verlangt hat, ist es der engen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit Traude Votruba zu verdanken, daß heute alle Familien des Landes davon profitieren. "Ebenso unverrückbar ist sie bei uns gestanden, als im Zuge der Diskussion um die Novelle des Kindergartengesetzes arbeitende Frauen als Mütter zweiter Klasse stigmatisiert werden sollten, die keine längeren Betreuungszeiten brauchen, sondern gefälligst zu Hause bleiben sollen – was sich wie ein ‚schwarzer Faden‘ durch die Denkschule der Konservativen zieht, vom Kinderbetreuungsscheck über das Karenzgeld für alle bis hin zum Erziehungsgeld", erinnerte die ÖGB-Frauenvorsitzende. Aber die Möglichkeit zur Berufsausübung, das Beziehen eines eigenen Einkommens und eine eigene sozial- und pensionsrechtliche Absicherung gehören zu den Grundvoraussetzungen der Befreiung aus Abhängigkeiten.

Die flächendeckende Versorgung mit den sozialen und sozialmedizinischen Diensten, ein Meilenstein in der Sozialpolitik des Landes Niederösterreich ist ebenso ein großes Verdienst Votrubas, wie die Erarbeitung der "Sozialen Antwort" der SPÖ-NÖ auf die großen Herausforderungen im Bereich Hilfe und Pflege. "Denn noch immer leisten Frauen den Großteil der Pflegearbeit und jedes unzureichende Angebot geht voll zu Lasten der Frauen. Deshalb war für Traude Votruba Frauenpolitik immer mehr, als der bloße aber wichtige Streit um mehr Mandate für Frauen : Es war der unermüdliche Kampf um die Schaffung von Rahmenbedingungen, die die Familie mit einem beruflichen, politischen und gesellschaftlichen Engagement erst möglich machen", so Haager abschließend.
(Forts.)nk

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