Hintner fordert Ende der Blockade Wiens zu gemeinsamen Verkehrslösungen

Einems Desasterplan verhindert 4. Spur auf der Südautobahn

Niederösterreich, 7.11.1998 (NÖI) "Der oberste Grundsatz der Verkehrspolitik im Süden Wiens ist 'Verkehr vermeiden, Verkehr verlagern und Vorrang für den öffentlichen Verkehr'. Das Land Niederösterreich hat bereits massiv an einem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gearbeitet. Die Resultate sind
beachtlich. Jetzt liegt es am Bund, weitere Maßnahmen zuzulassen und an der Stadt Wien, gemeinsamen Verkehrslösungen mit Niederösterreich nicht mehr im Wege zu stehen", erklärte LAbg. Hans Stefan Hintner.****

Hintner wies in diesem Zusammenhang auf die bereits erfolgten Maßnahmen im öffentlichen Verkehr hin - Südbahn, 15 Minutentakt, Einführung von Doppelstockwaggons auf der Südbahn, 7,5 Minutentakt auf der Badner Bahn, Aus- und Neubau von Park&Ride-Anlagen, etc.

"Neben diesen gemeinsamen Lösungen mit Wien ist aber auch der Verkehrsminister gefragt. Er muß sich zu der schwierigen Verkehrssituation im Umland von Wien bekennen. In seinem 'Desasterplan' wird diese nämlich völlig ignoriert. Geht es nach Einem wird es niemals zu einer 4. Spur auf der Südautobahn kommen und das kann wohl nicht im Sinne unserer Pendler sein", betonte Hintner.
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