Caritas-Helfer in Nicaragua arbeiten rund um die Uhr

Hilfsappell von Kardinal Schönborn

Wien (OTS) - Nach neuesten Berichten gehen die Hilfsaktionen der Caritas in Mittelamerika zügig voran. Die lokale Caritas ist in allen Überschwemmungsgebieten tätig. Hunderte Freiwillige haben sich in den Büros gemeldet und arbeiten rund um die Uhr. Jede Kirche, jede Pfarre ist zu einem Flüchtlingslager umfunktioniert. Die nationale Caritas steht über Telefon und Radiofunk mit allen Gebieten im engen Kontakt. Die Solidarität ist sehr groß. Unternehmen und nicht betroffene Privatpersonen liefern Lebensmittel, Planen un Decken bei der Caritas ab. Die Güter werden über ihr dichtes Netz weiterverteilt. Ersten Nachschub an Medikamenten hat die Caritas bereits vor zwei Tagen erhalten. Caritas Mexiko und Caritas Costa Rica helfen bei der Beschaffung von Überlebensgütern.

Heute hat sich Kardinal Schönborn dem Hilfsappell der Caritas angeschlossen.

In Honduras, Nicaragua und El Salvador wurden mehr als zehntausend Menschen getötet. Diese Länder sind verwüstet und wurden um Jahrzehnte in ihrer Entwicklung zurückgeworfen.

In nur wenigen Stunden wurde die Ernte vernichtet, Millionen Menschen haben alles verloren. Sie sind von Hungersnot und Seuchen bedroht.

Die leidgeprüften Menschen in Mittelamerika brauchen dringend Lebensmittel und Medikamente. Die Caritas hat bereits mit der Hilfe begonnen und ist dringend auf Ihre Solidarität angewiesen. Durch die Verteilung über die lokale Pfarrcaritas können wir garantieren, daß die Hilfe die Notleidenden direkt erreicht.

Bitte spenden Sie auf das Caritas-Konto PSK 7 700 004, Kennwort "Nicaragua"

Rückfragen & Kontakt:

Caritas Erzdiözese Wien
Dr. Elisabeth Hotter
Tel.: 01/878 12-0, Fax: 01/876 75 38

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