ÖVP-Strobl: Olympia-Idee der Liberalen ist unrealistisches Hirngespinst

Wien (ÖVP-Klub) Als "unrealistisch und mit Sicherheit völlig chancenlos" bezeichnete ÖVP-Gemeinderat LAbg. WalterSTROBL eine Bewerbung Wiens für die Austragung der Olympischen Spiele 2008.
Wie die meisten Ideen der Liberalen sei auch diese
"bemerkenswert schlecht durchdacht", meinte STROBL.***

"Es ist allgemein bekannt und ein ungeschriebenes Gesetz, daß olympische Spiele nie zwei Mal hintereinander am gleichen
Kontinent stattfinden", erklärte STROBL. Eine Bewerbung wäre in diesem Fall demnach absolut unnötige Geldverschwendung,
zusätzlich würde sich Wien damit auch international blamieren. Auch die wirtschaftlichen Impulse, die Olympische Spiele für
Wien bringen könnten, wären - wie das Beispiel Barcelona
deutlich zeigt - in der Realität nur kurzfristig. In Barcelona stehen derzeit drei Viertel der Wohngebäude des ehemaligen Olympischen Dorfes leer. Es gäbe auch keinerlei Beweise dafür, daß die Austragung Olympischer Spiele einer Stadt
wirtschaftliche oder touristische Vorteile in der Nachnutzung verschaffe.

STROBL verwies bei dieser Gelegenheit auf weitaus realistischere Zielsetzungen der Koalition bzw. der Wiener ÖVP. So sei für 1999 die Ausarbeitung und Umsetzung eines Sportstättenkonzepts
geplant, das der Stadt auch erhebliche Impulse im Bereich des Breitensports geben soll. "Es bringt für den Breitensport in
Wien überhaupt nichts noch mehr Stadien mit großen Fassungsvermögen (wäre für Olympische Spiele notwendig) zu errichten, vielmehr muß man Wien nach und nach wieder zu einer Sportstadt werden lassen, dazu freilich ist eine Olympia-
Bewerbung sicherlich kein geeignetes Instrument", so der ÖVP-Sportsprecher STROBL.

(schluß)

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