LIF-Bolena zum Frauengesundheitsprogramm: "Papier ist geduldig - Umsetzung ist wichtig"

Liberale fordern: Defizite bei Aus- und Weiterbildungsangeboten für Frauen beseitigen

Wien (OTS) Wien habe mit dem Frauengesundheitsprogramm einen notwendigen und wichtigen Schritt gesetzt, um die Benachteiligung der Frauen im bestehenden medizinischen System zu verringern, erklärte heute die liberale Gemeinderätin Alexandra Bolena. Die Zusammenarbeit zwischen ExpertInnen und PolitikerInnen sei zwar zeitintensiv, doch mit einem sehr positivem Ergebnis verlaufen.

Nun müsse aber danach getrachtet werden, daß die Umsetzung des Programmes erfolge, die besten Intentionen und Ideen seien wertlos, wenn sie nicht verwirklicht werden, meinte Bolena. "Eine Politik der schönen Worte ist zu wenig, jetzt müssen die Taten folgen", forderte die liberale Gesundheitssprecherin, die als negatives Beispiel das Psychotherapiegesetz anführte, das zwar schon 1994 beschlossen, aber nie umgesetzt wurde.

Gerade hinsichtlich der Aus- und Weiterbildungsangebote für Frauen im Gesundheitswesen bestünden Defizite und Hürden. Deshalb müsse sichergestellt sein, daß es zu keiner Diskriminierung kommen könne, verlangte Bolena in einem Antrag. So könne auf lange Sicht die männliche Dominanz im medizinischen Bereich in Wien schrittweise abgebaut werden. "Das sind die Schlüsselstellen für ein frauenfreundliches Gesundheitswesen, hier muß der Hebel angesetzt werden, wenn man dauerhafte Veränderungen möchte", so Bolena abschließend.

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