Nichts ist fix in Buenos Aires

Klimakonferenz: Entwicklungsländer nicht einbezogen - Handlungsbedarf für Österreich auch innerhalb EU

Wien (PWK) - Alles ist möglich, aber nichts ist fix. Bis dato ist bei der 4. Klimakonferenz in Buenos Aires noch nicht klar ersichtlich, wohin der Weg gehen wird und wie die flexiblen Instrumente im Klimaschutz eingesetzt werden können, berichtet der Delegierte der Wirtschaftskammer Österreich, DI Adi Kerbler, Mitglied der Umweltpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich. ****

Fix ist nur, daß über die Einbeziehung der Entwicklungsländer bei der "CO4" nicht verhandelt wird. Ein dementsprechender Tagesordnungspunkt wurde von der provisorischen Agenda gestrichen. Wie dies die amerikanische Position bezüglich der Ratifizierung des Kyoto-Protokolls beeinflußt, ist offen. Die USA erklären, das Protokoll nur dann ratifizieren zu wollen, wenn die Entwicklungsländer auch Verpflichtungen, sogenannte "voluntary agreements", übernehmen.

Ein Klimaprotokoll ohne die USA ist sinnlos, da dort mit Abstand die meisten CO2-Emissionen getätigt werden und alleine die jährliche CO2-Zuwachsrate mehr als die österreichischen Gesamtemission ausmacht, hält Kerbl fest.

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Umweltpolitische Abteilung

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