Rest- und Sperrmüll um 4,5 Prozent gestiegen

NÖ Abfallwirtschaftsbericht erschienen

St.Pölten (NLK) - Anfang November hat die Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung beim Amt der NÖ Landesregierung den NÖ Abfallwirtschaftsbericht 1997 in einer Kurz-und Langfassung herausgegeben. Der NÖ Abfallwirtschaftsbericht, der auf einer flächendeckenden Erhebung beruht, zeigt die abfallwirtschaftliche Situation des vergangenen Jahres auf, vor allem im Bereich der getrennten Sammlung, am Deponiesektor sowie die abfallwirtschaftlichen Mengenentwicklungen der letzten Jahre. Weitere Angaben beziehen sich auf die Kompostierung biogener Abfälle, auf Altlasten, Verdachtsflächen, die Öffentlichkeitsarbeit und die Kosten der Abfallentsorgung.

Im Bereich der Abfallmengenentwicklung ist etwa dem Bericht zu entnehmen, daß das Aufkommen von Rest- und Sperrmüll zwar von 1990 bis 1994 kontinuierlich abgenommen hat, seit 1995 aber wieder Steigerungsraten verzeichnet. Im Jahr 1997 stieg der Rest- und Sperrmüll bezogen auf das Jahr 1996 um 4,5 Prozent. Auch das Gesamtabfallaufkommen zeigt steigende Tendenz, hier betrug die Steigerungsrate 5,7 Prozent. Stark zugenommen haben in den letzten Jahren die Abfallmengen, die in Niederösterreich einem stofflichen bzw. thermischen Recycling zugeführt werden, bei den Altstoffen beträgt die Steigerungsrate gegenüber 1996 etwa 8,1 Prozent, beim biogenen Abfall 5 Prozent.

Insgesamt betrug die Abfallmenge 1997 539.771,8 Mg (mit Tonnen gleichzusetzen), davon entfallen auf Rest- und Sperrmüll 256.982,7 Mg (oder 47,6 Prozent bzw. 167,9 kg/Einwohner), auf biogene Abfälle 96.418,7 Mg (oder 17,9 Prozent bzw. 65,5 kg/ Einwohner), auf Problemstoffe 5.436,7 Mg (oder 1 Prozent bzw. 3,6 kg/Einwohner) und auf Altstoffe 180.933,7 Mg (oder 33,5 Prozent bzw. 120,2 kg/Einwohner).

Nähere Informationen bei der Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung unter der Telefonnummer 02742/200-4326 (Dr. Jugovits-Scherlofsky) oder beim NÖ Abfalltelefon unter der Telefonnummer 02742/200-5214.

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