Roth: Dank Einem Desasterplan wird Hainburg weiterhin im Stau ersticken

Verbindungsspange Kittsee wird in Einem-Verkehrskonzept ignoriert

Niederösterreich, 6.11.1998 (NÖ) Dank Einems "Desasterplan" droht Hainburg weiterhin im Stau zu ersticken. So findet der langjährige Wunsch der Hainburger Bevölkerung nach einer Verbindungsspange von der Ostautobahn nach Kittsee in keiner Zeile dieses Planes seinen Niederschlag. Das dokumentiert einmal mehr
die Säumigkeit der SPÖ-Verkehrspolitik in der Ostregion, ist LAbg. Sissy Roth empört.****

"Das Land Niederösterreich hat die Sorgen und Probleme der Hainburger erkannt und dieses wichtige Verkehrsprojekt in seinem Landesverkehrskonzept mit der Prioritätsstufe 1 versehen. Die niederösterreichischen Sozialisten, die diesem Verkehrskonzept zugestimmt haben, wollen davon offensichtlich nichts mehr wissen. Anstatt eine Entlastungsstraße für die gequälte Hainburger Bevölkerung zu schaffen, vergrabt der Verkehrsminister das Geld lieber in einem unfinanzierbaren, unnötigen und ökologisch gefährlichen Semmering-Tunnel. Das ist sicherlich nicht im Sinne der niederösterreichischen Bevölkerung", so Roth weiter.

"Niederösterreich hat mit seinen bisherigen Aktionen, wie der Einführung eines Fahrverbotes für LKWs über 16 Tonnen in Prellenkirchen und einem Fahrverbot für LKWs mit gefährlichen Gütern die ersten Schritte zu einer Entlastung Hainburgs gesetzt. Jetzt ist der Verkehrsminister gefragt, daß auch er sich für Niederösterreich einsetzt und die dringend notwendige Verbindungsspange schleunigst in seinen Desasterplan aufnimmt", betonte Roth.
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